Schüleraustausch Großbritannien - Taschengeld
Wie viel sollte ich einplanen?
Von den meisten Anbietern wird für Austauschschüler in England ein Taschengeld von 200-300 Pfund pro Monat empfohlen. Während Eltern bei diesem Betrag erst einmal tief durchatmen müssen und Schüler heimlich jubilieren, muss deutlich gesagt werden: Mit diesem Taschengeld muss ein Austauschschüler tatsächlich einen Monat lang alles außer Unterkunft und Mahlzeiten (Ausnahme: Mittagessen) finanzieren. Das sind Bücher, Kosmetik, Kleidung, Freizeitaktivitäten, eventuell Reisen und Handykosten. Als Faustregel gilt: Am Anfang braucht man meist mehr Geld, im Herbst wieder weniger, zu Weihnachten steigt die Kurve wieder an, etc. Viele Austauschschüler lernen hier im Austauschjahr, korrekt mit dem eigenen Geld umzugehen und zu sparen.
Taschengeld – wie komme ich ran?
Option 1: Dein eigenes Konto im Ausland
Die Postbank ist europaweit vertreten. Eröffnest Du ein Konto bei der Postbank, ist es Dir möglich, im Ausland während deines Schüleraustausches, bei den Partnerbanken Geld abzuheben. Welche das sind und wo die Standorte der Geldautomaten sind, findest Du unter www.postbank.de
Option 2: Reisechecks
Auch diese gibt es von verschiedenen Anbietern (z.B. American Express). Mit sogenannten traveller’s cheques bekommst Du in Deutschland, vor deinem Schüleraustausch, versicherte Papiere, welche Du mit Deinem Personalausweis in Banken des Vereinigten Königreichs in Pfund einlösen kannst. Allerdings muss man diese vorher bestellen und kaufen. Der Vorteil liegt darin, dass wenn du die cheques verlierst während deines Austauschjahres, keine anderer Person an das Geld heran kommt. Diese Methode ist heutzutage jedoch ein wenig veraltet und wird hauptsächlich bei Reisen in „gefährlichere“ Länder benutzt.
Option 3: Eröffnung eines eigenen Kontos im Ausland
Die Möglichkeit, ein eigenes Konto zu eröffnen, kannst Du als Austauschschüler nur ergreifen, wenn Deine Gastfamilie zustimmt. Über das Internet ist das als minderjähriger Ausländer nicht möglich, sodass dies vor Ort, während deines Austauschjahres und wahrscheinlich unter der Vormundschaft Deiner Gastfamilie geschehen muss, da Du eine nationale Adresse nennen musst.
Zusätzlich kann man noch eine Kreditkarte für den Notfall dabeihaben, um den größten anzunehmenden Unfall – komplett ohne Geld da zu stehen – zu vermeiden.




