Schüleraustausch USA - Taschengeld & Führerschein
Taschengeld
Wie viel sollte ich einplanen?
Von den meisten Anbietern wird für Austauschschüler in den USA ein Taschengeld von 200-300 USD pro Monat empfohlen. Während Eltern bei diesem Betrag erst einmal tief durchatmen müssen und Schüler heimlich jubilieren, muss deutlich gesagt werden: Mit diesem Taschengeld muss ein Austauschschüler tatsächlich einen Monat lang alles außer Unterkunft und Mahlzeiten (Ausnahme: Mittagessen) finanzieren. Das bedeutet Bücher, Kosmetik, Kleidung, Freizeitaktivitäten, eventuell Reisen und Handykosten bezahlen. Als Faustregel gilt: Am Anfang braucht man meist mehr Geld, im Herbst wieder weniger, zu Weihnachten steigt die Kurve wieder an, etc. Viele Austauschschüler lernen hier, korrekt mit dem eigenen Geld umzugehen und zu sparen.
Taschengeld – wie komme ich ran?
Option 1: Visa Karte auf den Namen der Eltern
Banken, wie zum Beispiel die Deutsche Bank, machen es möglich, ein Konto zu eröffnen, von dem Du in den USA regelmäßig Geld abheben kannst. Ob und wie viel jeder Besuch eines ATM kostet ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Diese Option ist die von Austauschschülern meist gewählte, denn so kann man flexibel Geld abheben - zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Option 2: Reiseschecks
Auch diese gibt es von verschiedenen Anbietern (z.B. American Express). Mit sogenannten traveller’s cheques bekommst Du in Deutschland versicherte Papiere, welche Du mit Deinem Personalausweis in Banken der USA gegen USD einlösen kannst. Allerdings muss man diese vorher bestellen und kaufen. Diese Methode ist heutzutage jedoch ein wenig veraltet und wird hauptsächlich bei Reisen in „gefährlichere“ Länder benutzt.
Option 3: Eröffnung eines eigenen Kontos im Ausland
Die Möglichkeit, ein eigenes Konto, ein checkings account, in den USA zu eröffnen, kannst Du nur ergreifen wenn Deine Gastfamilie zustimmt. Über das Internet ist das als minderjähriger Ausländer nicht möglich, sodass dies vor Ort und wahrscheinlich unter der Vormundschaft Deiner Gastfamilie geschehen muss, da Du eine nationale Adresse nennen musst.
Zusätzlich kann man noch eine Kreditkarte für den Notfall dabeihaben, um den größten anzunehmenden Unfall – komplett ohne Geld da zu stehen – zu vermeiden.
Extrakosten – Führerschein
Ein Führerscheinerwerb in den USA kann während Deines Austauschjahres möglich sein, abhängig von Austauschorganisation, Erwerbsmöglichkeit und natürlich Deiner Gastfamilie. Generell bieten die Schulen Driver’s Ed, also eine theoretische Fahrausbildung, für etwa 200 USD an. Für die Ausstellung des Führerscheins muss man noch einmal mit bis zu 120 USD rechnen. Ob und für welche Gebühr dieser überschreibbar ist, hängt von dem US-Bundesstaaten ab, in welchem Du Deinen Führerschein erworben hast. Für genaue Informationen erkundigst Du Dich am besten beim ADAC.




