Schüleraustausch USA - Die Fakten im Überblick
Die USA, oder die Vereinigten Staaten von Amerika, sind so vielseitig, dass ein kurzer Überblick nur punktuell und beispielhaft sein kann.
Die USA sind eine präsidiale Bundesrepublik mit 50 Bundesstaaten, was bedeutet, dass zum einen ein Verbund von mehr oder minder souveränen Staaten als Staatsform gilt, zum anderen der Präsident gleichzeitig über große Machtbefugnisse als Staatsoberhaupt und Chef der Regierung verfügt. Es gibt keine offizielle Amtssprache, doch ist Englisch vorherrschend, daneben werden viele andere Sprachen wie Spanisch und einige Indianersprachen, aber auch Sprachen europäischer und asiatischer Einwanderer, gesprochen. Die Währung US-Dollar ist amtliches Zahlungsmittel, das auch in anderen Ländern gilt, etwa in Ecuador, Liberia, Osttimor, Panama und einige mehr. Er ist frei konvertibel. Er entstand in der Kolonialzeit, als die Briten versuchten, eine unabhängige Finanzwirtschaft der Kolonien zu verhindern. Heute gehört der US-Dollar zu den wirtschaftlichen Schwergewichten und gilt nach wie vor als Leit- und Reservewährung, weltweit.
Die USA erstrecken sich über 2.500 Kilometern von Norden nach Süden sowie zwischen Pazifik und Atlantik rund 4.500 Kilometer. Die USA haben lediglich zwei direkte Nachbarn, nämlich Mexiko im Süden und Kanada im Norden des Landes. Hier leben 300 Millionen Menschen, was kulturell, ethnisch und religiös zu einer großen Vielfalt führt. Schon damit erklären sich auch die klimatischen Verhältnisse: im Norden ist eher ein moderates, gemäßigtes Klima mit teils sehr kalten Wintern und auch teils sehr heißen Sommern. Im ganzen Land fällt übers ganze Jahr Regen und Schnee, wobei Richtung Süden subtropisches Klima vorherrscht. Hier gibt es eine tropische Regen- und Trockenzeit.
Der wichtigste Feiertag in den USA ist der 4. Juli. Der Tag geht historisch auf die Unabhängigkeit der amerikanischen Kolonien von Großbritannien im Jahr 1776 zurück und wird im ganzen Land entsprechend begangen.
New York ist die größte und am dicht besiedelte Stadt des Landes, wenngleich Washington D.C. die Hauptstadt und damit auch Regierungssitz ist. D.C. steht dabei für District of Columbia, gleichzeitig das Stadtgebiet Washingtons. Washington selbst hat etwa eine halbe Million Einwohner, das Umland jedoch ist mit 7 Millionen Menschen eine wichtige Metropolregion des Landes. Sie wurde nach George Washington benannt, der im Unabhängigkeitskrieg als Oberbefehlshaber, später als erster Präsident Geschichte schrieb. In der Stadt sind die bedeutendsten Institutionen des Landes zu Hause: Weißes Haus, Kapitol, Kongress und der Oberste Gerichtshof befinden sich hier, aber auch der Internationale Währungsfond, die Weltbank sowie die Organisation Amerikanischer Staaten.
Die USA sind heute die einzige verbliebene Supermacht, politisch wie wirtschaftlich einer der einflussreichsten Staaten. Historische Einschnitte waren neben der Indianer- und Sklavenpolitik vor allem im 17. und 18. Jahrhundert, der Sezessionskrieg 1861, die Teilnahme an den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert sowie der Vietnamkrieg – Einschnitte und Wendepunkte, die bis heute das Land prägen.




