Xplore Erfahrungsbericht - USA
Gabriel Ebert, USA
Abenteur Amerika – Ein unvergessliches High School Jahr in den USA
Schon immer einmal geträumt ein High School Jahr in den USA zu verbringen? Gabriel Ebert aus Achern-Mösbach besucht seit letzen September eine High School in Sheridan, Arkansas in den Südstaaten von den USA. Der 17-Jährige wohnt mit einer Gastfamilie in einer kleinen ländlichen Stadt mit 3 400 Einwohnern. Gabriel ist in den USA um die englische Sprache zuerlenen und um den „American Way of Life“ zu erkunden. Die Schule steht im Mittelpunkt während seines Gastfufenthaltes in den USA.
Ermöglicht haben ihm diesen Aufenthalt natürlich in erster Linie seine Eltern, doch Gabriel würde niemals auf die Hilfe einer Austauschorganisation verzichten wollen. „Die Leute, die mittlerweile bei Xplore arbeiten, haben mir in allen Bereichen geholfen. Besonders dankbar bin ich für die Vorbereitung und die Unterstützung während der Anfertigung der Application“, so der Austauschschüler. „Was mir besonders wichtig war und nach wie vor ist, ist der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern dieser Firma. Obwohl ich seit fast einem Jahr schon wieder deutschen Boden unter den Füssen habe, stehe ich immer noch mit einigen von ihnen in freundschaftlichem Kontakt.“
Spaß steht im Mittelpunkt
„Ich wollte schon immer einmal eine längere Zeit im Ausland bleiben um die englische Sprache zuerlernen und der amerikansichen Kultur ein bisschen näher zu begegnen. Nun bin ich in der glücklichen Situation das amerikanische Schulleben und das Leben eines amerikanischen Teenagers zu erkunden“, schildert Gabriel Ebert. Die Sheridan High School ist eine mittelgroße Schule die aus rund 800 Schülern und 60 Lehrern und Trainern besteht.
Das alt ausehende Schulgebäude wurde in den 70er Jahren erbaut und umfasst eine große Bibliothek, Auditorium, Einrichtungen für naturwissenschaftliche Fakultäten, Sporthaus, ein großes Stadion sowie einen Parkplatz mit einer Kapazität von bis zu 500 Autos.
Der Schulalltag unterscheidet sich in vielen Punkten von einer deutschen Schule. Alle Schüler von den Klassenstufen 9 -12 gehen gemeinsam zur Schule. Die Schüler werden jedoch nach Leistungsniveau unterricht, so dass das Unterrichtsniveau von der Hauptschule bis zum Gymnasium reicht. Man kann seine Klassenfächer nach seinen eigenen Interessengebieten wählen. Die Anzahl der Fächer liegt bei fünfzig verschiedenen Fächern. Neben herkömmlichen Hauptfächern wie Mathematik, Englisch und anderen Fremdsprachen, kann man Fächer wie z.B. Militärklasse (JROTC), Tanzen, Cheerleading, Kochen, Management, Chor, Marching Band, Landwirtschaft, Familienkunde und einzelne Sportklassen wählen. Um erfolgreich von der High School graduieren zukönnen, müssen jedoch bestimmte Fächerkombination gewählt werden um die benötigten Punkte zu erhalten.
Das amerikanische Benotungssystem weicht vom deutschen System mit den Noten 1- 6 sehr stark ab. Alle Tests werden prozentual ausgewertet und werden anschließend mit den Noten A – F benotet. Die beste Note in den USA ist ein A und die schlechteste Note ist ein F. Es werden durchschnittlich drei Tests pro Woche geschrieben.
Der Stundeplan ist jeden Tag derselbe und beginnt um 8 Uhr und endet um 15:15 Uhr. Eine amerikanische Eigenheit ist der seit jahrzehnten bestehende „Pledge of Allegiance“. Jeden Tag bevor die Schule beginnt steht man gemeinsam auf und schaut dreht sich zur amerikanischen Flagge und legt gemeinsam den Treueeid auf die amerikanische Flagge ab.
Die Atmosphäre in der Schule kann als sehr positiv und aufgeschlossen bezeichnet werden. „Das Schüler-Lehrer Verhältniss ist viel mehr persönlicher und lockerer als in Deutschland. Man kann sich jederzeit auf eine gute Unterhaltung mit Lehrer freuen oder man trifft sich bei außerschulischen Sportveranstaltungen und verbringt eine schöne Zeit zusammen“, erzählt Gabriel. Jeder Lehrer hat sein eigenes Klassenzimmer, das er nach eigenem Belieben gestalten kann. Jedes Klassenzimmer verfügt über einen PC und ist somit für Powerpointpräsentationen ausgerüstet, was vielfach als Unterichtsmedium verwendet wird.
Vielfältige außerschulische Aktivitäten
Amerikanische High School’s sind für die „extracurricular activities“ (außerschulischen Aktivitäten) bekannt. Neben nicht sportlichen Aktivitäten wie den Young Republicans, Young Democrats, Quiz Bowl, Debattenclub und Jahrbuch, gibt es unzählige Sportarten wie Golf, Basketball, American Football, Softball, Volleyball, Tanzen, Cheerleading, Leichtathletik, Baseball und Fussball, was als eine Randsport in den USA gilt. Bei American Football Spielen ist das Schulstadion immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Schulband, Cheerleaders und der Tanzclub sorgen für die Zwischenunterhaltung während den Halbzeiten. Das Footballspiel ist ein sozialer Treffpunkt bei dem sich trifft und einen schönen Abend in gemeinschaftlicher Runde verbringen kann.
Neben dem alltäglichen Schulleben bleibt natürlich auch noch ein bisschen Freizeit an den Wochenenden übrig. An den freien Wochenden ist Gabriel viel mit Freunden und Familie unterwegs oder besucht die organisierten Ausflüge von seiner Organisation und tauscht sich mit Austauschschülern aus aller Welt aus.





