USA: Land & Leute

Eine Reise in die USA gilt heute zwar nicht mehr als übermäßig exotisch, zumal trotz strenger Einreisebedingungen Flüge immer erschwinglicher werden und viele Deutsche die USA entdecken wollen. So ist es kein Wunder, dass auch viele Schüler sich für ein Austauschjahr entscheiden, wobei die USA dabei zu den Lieblingszielen gehören, wie verschiedene Zahlen belegen. So verbrachten 2010 9.500 Schüler ihr Austauschjahr in den USA, dagegen es nach Großbritannien nur etwa 600 Schüler zieht. Die USA mit ihren Mythen, Klischees und der vergleichsweise jungen Geschichte, haben noch immer eine große faszinierende Wirkung auf Auswanderer, Urlauber und natürlich auch auf junge Menschen und Schüler. Der American Way of Life ist noch immer der Inbegriff von Abenteuer und Freiheit, den auch die jungen Schüler während ihres Highschooljahrs entdecken wollen. Für den Schüleraustausch gilt es dabei, einige Vorbereitungen zu treffen und sich mit dem Gastland vertraut zu machen. Für die Austauschschüler sollte es selbstverständlich sein, sich mit Bräuchen, Gewohnheiten, Land & Leuten vertraut zu machen, denn sie verbringen ein ganzes Jahr dort. Auch wenn in den USA die westliche Kultur vertraut ist, so gibt es doch in einigen Dingen, etwa an der Highschool oder in den Gastfamilien, die sich von unseren Schulen oder unserem Familienleben unterscheiden. Doch was hat die USA zu bieten? Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten von Nord bis Süd und von Ost nach West, die sich klimatisch, kulturell zum Teil erheblich unterscheiden. So finden sich schroffe Gebirgsketten, menschenfeindliche Wüsten, Wälder, beschauliche Küstenregionen, traumhafte Strände und quirlige Städte zu entdecken. Die Amerikaner gelten als gastfreundlich undneugierig auf junge Austauschschüler aus dem fernen Europa. Gewöhnungsbedürftig könnte für junge Deutsche sein, dass Amerikaner einen ausgeprägten Patriotismus pflegen und meist eine enge Bindung zur Kirche bzw. ihrer Gemeinde haben. Generell jedoch geht es in den USA der lässig, offen und optimistisch zu. So sollte es auch keine Probleme geben, wenn sich die jungen Leute während ihres Schüleraustauschs etwas anpassen und einige Regeln beachten, was etwa Alkoholkonsum oder die Wahl der Kleidung angeht, wo viele Amerikaner etwas prüder sind. Ein Austauschjahr in den USA kann somit für Jugendliche eigentlich nur ein Gewinn sein, was Sprachkenntnisse, aber auch Charakterbildung und Karrierechancen angeht. Die USA mit ihrer Vielfalt, spannenden Geschichte und unterschiedlichen Kulturen bieten sich so für Austauschschüler an, die sich auf neue Menschen, eine neue Alltagskultur und ein kleines Abenteuer einlassen möchten.

Die USA, wie ihr sie kennt
Hört man als Tourist von den USA, fallen einem spontan die Freiheitsstatue, New York und der Grand Canyon ein. Kalifornien, vielleicht Texas und Cowboys. Ist man ein wenig besser informiert, weiß man von den 50 Staaten, dass Washington D.C. die Hauptstadt ist, in welchem Barack Obama als Präsident regiert, dass der US-Dollar gilt (1 USD sind etwa so viel wie 74 Cent) und dass dort über 300 Millionen Menschen leben.

Die USA, wie ihr sie kennen werdet
Doch die Worte, die Austauschschülern nach einem Jahr in den USA einfallen, sind High School, Host Family, Homecoming, Barbeque und Pumpkin Pie. Das Bild, dass ihr von eurem High School Year vor Augen habt, wird wahrscheinlich nach Eurem Jahr als Austauschschüler ganz anders aussehen als vorher.