Du willst während dem Schüleraustausch in den USA einen Führerschein machen? Du hast Lust, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten während deinem Schüleraustausch als Autofahrer zu erobern? Erfahre was es beim Führerschein zu beachten gibt und welche Hürden zwischen dir als deutschem Austauschschüler und dem amerikanischen Führerschein liegen.

Verlockend - Führerscheinerwerb in den USA

Während einem Schüleraustausch in den USA schon mit unter 18 Jahren zum Autofahrer werden zu können klingt mehr als verlockend. Denn den Führerschein gibt es in den USA schon ab 16 und zudem mit weit niedrigeren Kosten und Anforderungen an Fahrstunden und Prüfungen. Leider gibt es einige Hürden, die dir als Austauschschüler den Weg zum amerikanischen Führerschein erschweren. Grundsätzlich gilt: ob die Möglichkeit zum Erweb eines Führerscheins während dem Schüleraustausch in den USA besteht, hängt sowohl von der Organisation, der High School und den Gasteltern als auch dem Bundesstaat ab. Gerade was den Führerschein anbelangt sind die Regelungen von Ost nach West der USA sehr verschieden.

Wege zur Driver’s License

Grundsätzlich bieten die meisten High Schools in den USA Fahrunterricht an. Das heißt man belegt an der High School Theoriekurse. Je nach Bundesstaat kann man dann mit 15 oder 16 Jahren die Learner’s Permit erhalten, sodass man begleitet von einem Führerscheininhaber über 18 oder 21 Jahren das Fahren üben kann. Zusätzlich gibt es private Fahrschulen, an denen man Fahrstunden nehmen kann. In den meisten Staaten der USA muss man die Learner’s Permit mindestens ein halbes Jahr haben und eine bestimmte Anzahl von Stunden gefahren sein, um einen „richtigen“ Führerschein zu bekommen. Neben der absolvierten Fahrpraxis gibt es dann noch einen Sehtest, sowie eine theoretische und eine praktische Prüfung zu bestehen.

Was gibt es zu beachten?

Das Fahren in den USA ist in vielerlei Hinsicht nicht mit dem Fahren in Europa vergleichbar. Lernst du während deinem Schüleraustausch in den USA das Fahren passiert dies fast immer mit einem Automatikgetriebe. Auch viele Verkehrsregeln sind in Deutschland anders als in den USA und die Straßen sind nicht so breit und verhältnismäßig wenig befahren. Bedenke also, dass du trotz einem Führerscheinerwerb in den USA noch nicht unbedingt für den deutschen Straßenverkehr gewappnet bist. Informiere dich, wenn du den Führerschein machen willst, rechtzeitig über die Regelungen des Bundesstaates und deiner Austauschorganisation und besprich dein Vorhaben dann vor Ort frühzeitig mit deinen Gasteltern. Eine Garantie, dass es mit dem Führerschein klappt gibt es leider nie. Dennoch, die Chance besteht!