Die Welt entdecken mit dem Abenteuer Schüleraustausch: Claus-Daniel Bartel hat in seinem Buch “The best year of my life. Ein Jahr als Gastschüler“ persönliche Erfahrungen als Austauschschüler in den USA zusammengefasst. Hier beschreibt Daniel Bartel, wie er sich gefühlt hat, als er zurück nach Hause kam und gibt hilfreiche Tipps zum Wiedereinleben.

Auf dem Rückflug schwirrt dir alles durch den Kopf: Man hört die Stimmen der eigenen Landsleute, liest die Magazine der Airline und hört deutsches Radio. Beim Aussteigen wird es noch viel verrückter! Für einige kann dies in einem Kulturschock enden. Langeweile, verlorene Liebe, Gefühle, Zurückkehren der alten Zustände, Erinnerungen an das schöne Jahr, Nahrung, Schlafrhythmus: Das alles kann in einem relativ kurzen Zeitraum zu einem Kulturschock führen. Man bekommt schlechte Stimmung, möchte nichts essen, niemanden sehen und nur noch in das Gastland telefonieren. Dann machen sich auch noch die leiblichen Eltern Sorgen und ziehen eventuell die Gasteltern zur Verantwortung. Aber auch hier gilt: Versuche, dich aktiv wieder einzuleben, überwinde den Jetlag und geh nach draußen! Doch sei nicht verwundert, wenn deine Freunde nicht so begeistert über dein Auslandsjahr sind. Sie können sich nur wenig in deine Lage versetzen. Das kann nur eines der vielen individuellen Probleme werden. Denke immer daran: Das, was du in diesem einen Jahr erlebt hast, ist von unschätzbarem Wert und wird dich dein ganzes Leben begleiten. Falls du Beschäftigung vermisst, kannst du dich schon einmal auf die neue Schule vorbereiten und dein Leben strukturieren. Ein neues Leben starten? Dein Zimmer neu einrichten, neue Klamotten kaufen, neue Freunde finden!

Aus: The Best Year of my Life Daniel Bartel