Wie viel Taschengeld solltest du für deinen Schüleraustausch in den USA einplanen? Wir informieren dich, was von deinem Taschengeld finanziert werden muss und welches Taschengeld Organisationen für Austauschschüler empfehlen. Außerdem erfährst du hier, wie der Geldtransfer ins Gastland am kostengünstigsten klappt damit dir nie das Bargeld ausgeht.

Wie viel Taschengeld sollte ich einplanen?

Von den meisten Organisationen wird für Austauschschüler ein Taschengeld von 200-300 USD pro Monat empfohlen. Mit diesem Taschengeld muss ein Austauschschüler einen Monat lang alles außer Unterkunft und den Mahlzeiten bei der Gastfamilie finanzieren. Das bedeutet Mittagessen in der Schulcafeteria, Bücher, Kosmetik, Kleidung, Freizeitaktivitäten... Wer plant einen Führerschein in den USA zu machen sollte das ebenfalls als Zusatzkosten einplanen. Generell bieten Highschools Driver’s Ed, also eine theoretische Fahrausbildung, für etwa 200 USD an. Für die Ausstellung des Führerscheins muss man noch einmal mit bis zu 120 USD rechnen. Ob der Führerschein überschreibbar ist, hängt vom US-Bundesstaat ab. Genaueres erfährt man am besten über den ADAC.

Taschengeld – wie komme ich ran?

Geld in die USA zu überweisen ist eine teure Angelegenheit und das Eröffnen eines Kontos in den USA ist für Austauschschüler nicht ganz einfach, weil sie noch minderjährig sind. Viele Austauschschüler greifen auf ein Konto bei der Postbank zurück. Das erlaubt es, ungefähr vier Mal pro Jahr kostenlos abzuheben. Eine weitere sehr kostengünstige Möglichkeit stellen Onlinebanken (wie zum Beispiel Comdirect) dar. Man kann einfach auf ein solches deutsches Konto Geld überweisen und mit einer Visakarte an Geldautomaten im Gastland kostenlos abheben. Ähnlich funktioniert es auch über ein Konto bei der Deutschen Bank. Diese kooperiert mit der Bank of America, sodass bei dieser kostenlos Geld abgehoben werden kann.

Was gibt es zu beachten?

Es ist wichtig zu beachten, dass es bei allen diesen Möglichkeiten gewisse Einschränkungen gibt. Mit am meisten Spielraum bietet Comdirect. Hier können täglich bis zu 500 Euro an allen Automaten mit Visazeichen abgehoben werden und auch die Deutsche Bank bietet mehr Spielraum als die Postbank. Es ist außerdem sinnvoll, nicht nur auf ein einziges Pferd zu setzen, sondern eine Kombination verschiedener Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Auch Reisechecks (wie zum Beispiel Traveler’s Cheques) können eine gute Ergänzung sein. Diese Schecks sind in Deutschland versichert und können an Amerikanischen Banken in USD eingelöst werden. Allerdings fallen hier wiederum Gebühren an.