USA Klischees über die USA gibt es ja so einige – doch was ist wirklich typisch amerikanisch? Um dich vor deinem Schüleraustausch optimal aufzuklären, haben wir für dich die größten Vorurteile über Amerikaner und ihr Land zusammengetragen. Was dir alles während deines Schüleraustausches begegnen kann erfährst du hier.

Das ist ja typisch amerikanisch?!

Jedes Land hat so seine Eigenheiten, so natürlich auch die USA. Die Außenwirkung einer Nation auf andere Völker hat meist mit Vorurteilen und Klischees zu tun, in denen meist zu mindestens ein Körnchen Wahrheit steckt. Was macht nun Amerika so einzigartig und anziehend für einen Schüleraustausch? Da es so viele Dinge gibt, die getrost als „typisch amerikanisch“ bezeichnet werden können, seien exemplarisch ein paar wenige Beispiele genannt.

Route 66, Cowboys & Waffengesetzte

Der Inbegriff von Abenteuer und Freiheit ist für viele Europäer und vor allem die Motorrad-Freunde eine Tour auf der Route 66. Diese Straße gehört zu den berühmtesten Straßen der Welt und wurde auch schon musikalisch, literarisch oder filmisch verewigt. Die Ost-West-Verbindung führt durch die Bundesstaaten Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Am Wegesrand finden sich größere und kleinere Städte, in denen Shops und Museen an die alte Zeit erinnern, als die Route 66 1925 angelegt wurde. Ranches sind ebenfalls typisch für die USA. Zur Gründerzeit war Land noch frei verfügbar. Rancher trieben ihre Herden über weite Landstriche, und ganz ursprünglich kommt diese Praxis aus Spanien. Heute gibt es die Ranches mit riesigem Umland vor allem in Texas und in anderen westlichen Bundesstaaten. Dabei spielen nicht nur Viehzucht und Haltung, sondern auch Energiegewinnung, Ölförderung oder Tourismus eine Rolle. Vielleicht wirst du während deines Schüleraustausches in den USA zum Cowboy. Ein Klischee befasst sich auch mit der Waffenverliebtheit der Amerikaner. Tatsache ist, dass im Vergleich etwa zu unserem Waffengesetz die USA ein extrem liberales Waffengesetz haben, was dazu führt, dass viele Haushalte über frei zugängliche Waffen verfügen.

American Society

Ein ganz uramerikanisches Familienfest und ein hoher Feiertag ist Thanksgiving. Dabei wird an die ersten Siedler aus Europa erinnert, die in der Anfangsphase Unterstützung von den Indianern erhielten, um in der neuen Welt überleben zu können. Am vierten Donnerstag im November werden dabei traditionell ein Truthahn, Süßkartoffeln und eine Soße aus Cranberries gegessen. Der Feiertag wird auch mit Paraden in den Städten begangen. Dies ist eine besonders schöne Erfahrung während deines Schüleraustausches in den USA. Viele weitere Dinge wie Fastfood-Ketten, das weit verbreitete Nutzen des Autos auch für kürzeste Strecken, Sportarten wie Basketball oder Baseball, Hurrikane und Tornados, die Kluft zwischen Spitzenforschung und desolatem Gesundheitssystem der ausgeprägte Patriotismus und Optimismus prägen die amerikanische Gesellschaft und deren Alltag. Einiges wirst du selber bei deinem Austauschjahr in den USA erleben.

Zum Schluss soll der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe zu Wort kommen: „Amerika, du hast es besser / als unser Kontinent, der alte / Hast keine verfallenen Schlösser / und keine Basalte / Dich stört nicht im Innern / Zu lebendiger Zeit / Unnützes Erinnern / und vergeblicher Streit“. Dem ist nichts hinzuzufügen.