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Person bewertete am 25.06.18 den "Schüleraustausch USA" mit HiCo Education - High School & College Consulting

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Die Vorbereitung lässt sich in zwei Aspekte unterteilen: Eigenverantwortliche Vorbereitung und organisationsbedingte Vorbereitung.
Ich würde eine persönliche Vorbereitung empfehlen: Sich über Sprache und Land, eventuell auch Staat oder Stadt, zu informieren ist durchaus sehr hilfreich; sei es Google Street View oder ein gutes altes Buch. Die organisationsbedingte Vorbereitung kann man sich wohl kaum aussuchen, und ich fand die Vorbereitung ziemlich gut. Sich darüber zu beschweren wäre, wie man so schön sagt, meckern auf hohem Niveau.

Nun kommen wir zur Betreuung. Meine persönliche Betreuung war nicht optimal. Mit mir wurde zum Großteil freundlich umgegangen, jedoch mangelte es an vielen wichtigen Aspekten. Ob es um Verzögerungen oder gar völliger Vernachlässigung bei Dokumenten oder um Kommunikationsprobleme geht: Teilweise war die Betreuung einfach nicht hilfreich, wozu diese Option ja da ist.

Ich besuchte die Schule Chaparral High School in Arizona und es handelte sich dabei um eine sehr gute Schule. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, akademisch sowie sozial. Die Schule bietet sehr viele AGs und außerschulische Aktivitäten an, was gerade für Austauschschüler hilfreich ist. Andererseits gab es während meines Austauschjahres doch einige Probleme, die meiner Meinung nach nicht genügend vor Ort behandelt wurden: Drogen. Insbesondere E-Zigaretten. Nun ist es schwierig, dagegen vorzugehen, jedoch ruiniert es tatsächlich hin und wieder die Atmosphäre. Ich gehe mal davon aus, dass dies besonders unter Jugendlichen ein konstant anwesendes Problem sein wird und ich da nur einen Tipp geben kann: Macht es nicht. Wenn man sich den Regeln angemessen verhält, enstehen dort auch keine Probleme.

Ich habe während des Jahres die Familie gewechselt. Das ist durchaus eine Möglichkeit, die nicht nur in Extremfällen benutzt werden sollte. Natürlich sollte man beim ersten Eindruck nicht direkt aufgeben, aber wenn man sich mit einer anderen Art von Familie besser aufgehoben fühlen würde, sollte man diese Option in Betracht ziehen.
Nun, dieser Prozess scheint wohl üblich zu sein, die Organisation war jedoch ziemlich enttäuschend. Zwar fand man schnell eine neue Familie, aber jegliche Dokumente und Formalitäten, die teilweise auch der Sicherheit des Schülers dienen, wurden einfach viel zu spät oder gar nicht verarbeitet. Nach dem kriminellen Hintergrund der neuen Familie wurde erst Wochen später gefragt und jegliche nötige Daten wurden spät oder gar nicht gesammelt. Es wurden jegliche Verträge nie unterschrieben, benötigte Fotografien wurden nie gemacht und wichtige Daten wurden nie eingesammelt.

Nun, verliefe denn alles reibungslos, würde ich diese Organisation wohl empfehlen, doch wird es irgendwann, irgendwo meistens ein Problem geben und wenn es zu dem Punkt komm, ist die Organisation eher enttäuschend. Mein Auslandsjahr war ein Erfolg wegen der Erfahrungen, die ich gesammelt habe, aber die Organisation war einer der eher negativen Punkte an diesem Jahr,