Für einen Schüleraustausch kannst du dich bewerben egal ob du aufs Gymnasium, die Real- oder Werkrealschule gehst. Es gibt jedoch bei der Bewerbung einige Dinge zu beachten, wie zum Beispiel dein Alter oder deine Schulnoten. Wer sich als Austauschschüler eignet und was es bezüglich der unterschiedlichen Schulformen zu beachten gibt, erfährst du hier.

Wichtig – Das richtige Alter

Grundsätzlich kannst du dich für einen Schüleraustausch bewerben, egal auf welche Schule du gehst. Eine weit wichtigere Rolle spielt beispielsweise dein Alter. Das High School Year wird nur für Schüler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren angeboten. Wer zu jung oder zu alt ist, kann nicht in die Programme der jeweiligen Austauschorganisationen aufgenommen werden und ist somit nicht für den Schüleraustausch geeignet. Je nachdem welche Schule du besuchst, gibt es jedoch ein paar unterschiedliche Dinge zu beachten. Es stellt sich bezogen auf die jeweilige Schulform beispielsweise die Frage, wann der beste Zeitpunkt für einen Schüleraustausch ist und viele Organisationen haben etwas andere Voraussetzungen für Gymnasial- und Realschüler.

Die Anforderungen

Um für den Schüleraustausch geeignet zu sein, spielen grundsätzlich und bei allen Organisationen die Schulnoten eine große Rolle. Wer einige Vieren oder gar Fünfen im Zeugnis hat, hat oft schlechte Karten, da die Austauschorganisationen in dem Fall wenig Chancen haben den betreffenden Schüler an einer High School im Gastland unterzubringen. Dort wird eine Mindestanforderung an die schulischen Leistungen jeden Schülers gestellt. Zudem kommt es bei der Organisation und der Gastschule auch auf den Notendurchschnitt an. Bei Realschülern wird oft ein etwas besserer Notendurchschnitt erwartet als bei Schülern des Gymnasiums. Je besser also deine Noten sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit der Bewerbung für den Schüleraustausch alles glatt läuft.

Der richtige Zeitpunkt

Schüler der Real- oder Werkrealschule treten in den meisten Fällen den Schüleraustausch an, wenn sie gerade die Schule abgeschlossen haben, also nach der 9. oder 10. Klasse. Dieser Zeitpunkt ist sehr günstig, weil man nach der Rückkehr aus dem Gastland dann ganz problemlos in die Ausbildung oder die Berufsschule starten kann. Man verpasst in schulischer Hinsicht in Deutschland nichts und muss somit auch nichts aufgrund des Schüleraustausches nacharbeiten. Schüler des Gymnasiums gehen in der Regel während der 10. oder 11. Klasse ins Ausland, je nachdem ob G8 oder G9, oder sie „wiederholen“ hier zu Hause eine Klasse um nicht zu viel Stoff zu verpassen.