Bei einigen Organisationen ist es möglich, eine eigene Gastfamilie mitzubringen. Damit bist du einen großen Schritt deines Schüleraustausches voraus, doch trotzdem muss noch viel organisiert werden. Hier erfährst du alles was du über Visum, Auswahl der Schule und Austauschorganisationen wissen solltest.

Eine Gastfamilie schon mitbringen

Bei einigen Organisationen ist es möglich, eine eigene Gastfamilie mitzubringen. Oft ist es sogar von Vorteil, da man mit bereits vorhandener Familie in vielen Fällen einen Rabatt auf den Programmpreis bekommt. Informiere dich am besten direkt bei der jeweiligen Austauschorganisation über deine Möglichkeiten und den genauen Ablauf, den es in diesem Fall gibt. Ganz wichtig ist allerdings, dass direkte Familienangehörige (also Verwandte ersten oder zweiten Grades) dich in keinem Fall für einen Schüleraustausch aufnehmen können. Das geht nach den Bestimmungen eines High School Years nicht.

Warum eine Austauschorganisation trotz bereits vorhandener Gastfamilie wichtig ist

Wenn du schon eine eigene Gastfamilie hast, die dich gerne aufnehmen würde und die du schon kennst, bist du einen großen Schritt weiter, als die meisten anderen Bewerber für einen Austausch. Dennoch ist mit dem Finden der Gastfamilie längst nicht alles erledigt, was nötig ist, damit du die Reise ins Gastland antreten kannst. Du brauchst einen Platz an einer High School, ggf. die Genehmigung für das Visum und einen Flug. Wenn man die doch relativ hohen Preise der Austauschorganisationen sieht, denkt man im ersten Moment schnell, es wäre vielleicht finanziell günstiger den Schüleraustausch privat zu organisieren. Dabei gibt es aber ein paar Haken. Das Visum ist dabei wohl der größte Haken. Es ist immens schwierig, ein Visum genehmigt zu bekommen, wenn keine Austauschorganisation hinter der Sache steht. Das heißt in vielen Fällen wird bei privater Organisation des Schüleraustausches das Visum abgelehnt, sodass die Sache nicht klappt. Einfacher ist das natürlich bei Reisezielen innerhalb der EU.

Die Schule

Doch auch innerhalb der EU kommt man auch dort nicht um die zweite Hürde herum. Diese ist die Schule im Gastland. Meldet man sich privat als Austauschschüler dort an, ist man in der Regel verpflichtet ein Schulgeld zu bezahlen, das meist mindestens eine Höhe von 4000 Euro hat. Addiert man dazu die Kosten für den Flug, stellt man schnell fest, dass auch im Fall einer privaten Organisation ein Schüleraustausch nicht gerade kostenlos ist. Zudem erfordert die Kontaktaufnahme zu möglichen High Schools und die Beschaffung der erforderlichen Unterlagen, in Eigenregie viel Zeit. Man muss sich intensiv ins Thema einarbeiten und mit viel Geduld viele bürokratische Hürden nehmen. Dagegen bist du in einer echt tollen Lage, wenn du die Gastfamilie kennst, die restliche Organisation aber auf die Austauschorganisation überträgst.