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bewertete am 11.05.22 den "Schüleraustausch Kanada" mit Do it Education

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
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Vorbereitung

Ich habe ziemlich spät die Idee bekommen ein Auslandsjahr zu machen ( October 2021 habe ich Doit! angeschrieben und meine Abreise war für Anfang Februar geplant). Trotzdem hat man mich wirklich auf alles vorbereitet, auf was man mich vorbereiten könnte. Es gab zahlreiche Telefonate, online Meetings und zusätzliche Information, die mir zugestellt wurde. Außerdem wurden mir die Kontaktdaten vieler anderer gegeben, die ebenfalls mit Doit! nach Kanada reisen würden. So konnten wir uns über die Vorbereitungen für unsere Reise austauschen.
Auch die Kontaktdaten meiner Gastfamilie wurden mir schon Anfang November zugeschickt, was mir sehr half nicht mehr ganz so nervös zu sein.
Vor dem Flug wurde uns dann nochmal eine Liste mit Dokumenten geschickt, die wir vermutlich am Flughafen brauchen würden, was sehr half alles besser zu organisieren.
Alles in allem hat mir die Vorbereitung, die mir Doit! gegeben hat, sehr geholfen.

Betreuung

Die Betreung war eigentlich immer super. Die meisten meiner e-Mails wurden innerhalb eines Tages beantwortet und die Mitarbeiter von Doit!, mit denen ich in Kontakt war, waren immer hilfsbereit und sehr freundlich. Fragen wurden immer sehr klar beantwortet und sie haben mit jedem auch noch so unwichtigem Problem geholfen. Mein einziger Kritikpunkt wäre hier der Flug nach Kanada. Leider wurden wegen der Corona-Pandemie die Toronto-Orientation- days abgesagt, wodurch ich, zusammen mit drei anderen Austauschschülern, alleine fliegen musste, was zugegeben vor allem bei der Ankunft etwas stressig war. Doch ich denke, dass die Corona-Pandemie alles etwas beinflusst hat und das Doit! uns so sehr geholfen hat wie es nur ging. Trotzdem würde ich allen zukünftigen Austauschschülern empfehlen in einer Gruppe, wenn möglich mit einem erfahrenen Betreuer zu reisen, da das dann vor allem bei der Ankunft alles vermutlich sehr viel leichter und weniger stressig machen wird.

Schule

Die Schule hier war entspannt... Für mich fast zu entspannt. Durch Corona wurden sämtliche Zensuren für dieses Jahr gestrichen und Unterricht war meistens sehr sehr einfach und teilweise ziemlich langweilig. Wenn man ein ein bisschen forderendes Fach nehmen wollte, musste man definitiv Mathematik nehmen (leider war mir das, als ich Fächer auswählen musste nicht klar). Hausaufgaben hatte ich so gut wie nie.
Außerdem gab es, da meine Schule über 2000 Schüler hat, einige gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Schülern, die man früher oder später miterleben musste. Trotzdem habe ich mich in keinem Moment in irgendeiner Weise gefährdet gefühlt, weshalb dashier lediglich als Zusatzinformation gilt, auf die man sich denke ich einstellen muss wenn man hierher kommt,
Viele Aspekte meiner Schule waren aber auch sehr gut. Es gab viele clubs und Sportarten, an denen ich teilnehmen konnte und ich habe sehr schnell sehr nette Leute kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Meine Highschool hat unglaublich viele Spendenaktionen und andere Aktivitäten organisiert um den Erwerb etwa einer Krebsstiftung zu spenden.
In Zusammenfassung war meine Schule was schulische Aspekte angeht verbesserungswürdig, war aber was die sozialen Aspekte angeht wirklich ein einmaliges Erlebnis.

Familie

Meine Familie war einfach fantastisch. Meine Gasteltern waren ein älteres Paar (über 50) ohne Kinder. Sie haben mich schon vom ersten Tag an bei ihnen wie zu Hause fühlen lassen und haben mich in ihrer Familie wilkommen geheißen. Wenn sie gerade nicht zu Hause waren, konnte ich zu meiner Gastoma gehen, die fünfzehn Minuten von mir wohnte. Sie haben mich komplett in ihren Lebensstil eingelassen und machen viel mit mir, was sie auch gar nicht machen müssten. Wir haben zahlreiche Ausflüge gemacht, damit ich so viel wie möglich von Kanada sehe. Waren bei den Niagarafällen und haben Nationalparks besucht. Sie sind in nur 3 Monaten wie eine zweite Familie für mich geworden und es ist wunderschön sie kennengelernt zu haben und wenigstens für ein halbes Jahr ein Teil ihrer Familie sein zu dürfen.