Annalena bewertete am 13.07.26 den 'Schüleraustausch USA' mit Do it
-Austauschorganisation Do it Education
Kein Jahr in meinem Leben, sondern ein Leben in einem Jahr!
(3.4)
Nachdem mir Do It von Freunden empfohlen wurde und ich mir auf einer Messe in Hamburg auch noch selbst ein Bild gemacht habe, kann ich die Organisation jetzt nach Meinem Auslandsjahr auch weiter empfehlen. Ich wurde von Do It sehr gut vorbereitet. Dazu habe ich an einem Seminar teilgenommen, wo ich auch andere Austauschschüler kennenlernen konnte sowie Returnees, was mir sehr geholfen hat. Ich habe meine Gastfamilien Platzierung schon im November bekommen, wodurch ich dann bis August viel Zeit hatte, meine Gastfamilie kennenzulernen. Auch bei meiner Anmeldung zuvor hat Do It mir geholfen und mir alle meine Fragen beantwortet. Während meines Aufenthalts in Amerika hatte ich mit meiner Betreuerin sehr, sehr wenig Kontakt, dafür aber monatliche Treffen mit meiner Koordinatorin vor Ort, mit der ich sogar einmal im Urlaub war. Ein bisschen Kontakt ab und zu nach Deutschland hätte mir vielleicht doch manchmal mehr geholfen, gerade als ich ab ca. Dezember immer öfter Differenzen mit meiner Gastfamilie hatte. Hätte ich mich von mir aus gemeldet, wäre das aber bestimmt auch gegangen. In meiner Gastfamilie hatte ich viele schöne Momente und Erlebnisse aber wie gesagt, vor allem ab Dezember verstärkt, auch immer wieder Probleme. Auf der anderen Seite glaube ich trotzdem, dass sie sich viel Mühe gegeben haben, allerdings denke ich persönlich, dass es schwieriger war, da beide sehr, sehr jung sind und vielleicht die Rolle von Eltern eines Teenagern nicht kennen. Meine Schule hingegen war wirklich super. Ich hab es geliebt dort hin zugehen. Das ganze Konzept einer Highschool finde ich super und die Verbindung zu den Lehrern war Mega gut. Außerdem gab es eine große Auswahl and coolen Fächern und Sportarten. So habe ich im Herbst Volleyball und im Frühling Tennis gespielt, und hatte Fächer wie Broadcasting oder Teaching. Für nächste Austauschschüler würde ich aber empfehlen, wenn sie eigentlich die 11. Klasse dort machen, in den 12. Jahrgang zu gehen. Die Fächer sind trotzdem bis auf Ausnahmen die gleichen und man trifft trotzdem viele Leute in seinem Alter. Allerdings hat man als Senior sehr coole Aktionen wie Senior Sunset, Senior Assassin und natürlich Graduation, was ich sehr schade fand, nicht machen zu können. Außerdem gibt es in der 11. Klasse einen Test an dem alle teilnehmen und für den viel geübt wird, wodurch bei mir Stunden entfallen sind, die ich sonst hätte frei wählen können mit meinen Freunden zum Beispiel. Da das Niveau in Amerika gerade in Mathe sehr viel niedriger ist als in Deutschland, denke ich wäre es kein Problem die 12. Klasse dort zu machen. Um Noten brauchte ich mir auch keine Sorgen machen. Ich habe eigentlich nie gelernt und hatte aber als Austauschschüler auch die Möglichkeit zu einem speziellen Lehrer zu gehen für Hilfe. Das war sehr hilfreich. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, ein Auslandsjahr gemacht zu haben, da ich viele tolle Leute kennengelernt habe und viele Erfahrungen gesammelt habe. Auch wenn es definitiv schwierig war manchmal und es Höhen und Tiefen gab, kann ich es sehr empfehlen.
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