Mila bewertete am 22.02.26 den 'Schüleraustausch Neuseeland' mit Kulturwerke

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Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net Ein 2. Zuhause am anderen Ende der Welt gefunden!
(4.4)

Mein Auslandsjahr in Neuseeland war einfach die beste Entscheidung meines Lebens. Am Anfang hatte ich natürlich total Respekt davor, so weit weg von zuhause zu gehen, aber rückblickend kann ich sagen: Es war jede Sekunde wert und ich würde mich immer wieder genauso entscheiden. Schon die Monate vor der Abreise waren voller Vorfreude, Aufregung und ganz vielen Fragen.

Die Vorbereitung durch meine Organisation war wirklich gut. Es gab mehrere Treffen, bei denen uns alles genau erklärt wurde – von der Schule über die Kultur bis hin zu typischen Alltagssituationen. Dadurch wusste ich ungefähr, was mich erwartet, und hatte nicht das Gefühl, komplett ins kalte Wasser geworfen zu werden. Wir konnten jederzeit Fragen stellen und haben auch Tipps von ehemaligen Austauschschülern bekommen, was ich besonders hilfreich fand. Während meines Aufenthalts hat sich die Organisation regelmäßig gemeldet und gefragt, wie es mir geht. Das fand ich richtig schön, weil man gemerkt hat, dass sie sich wirklich kümmern und nicht einfach nur zuständig sind. Außerdem bieten sie sogar kleine Stipendien an, was ich mega fair finde, weil so noch mehr Schüler die Chance auf so ein Erlebnis bekommen.

Der Flug war echt lang – ich glaube, so lange bin ich noch nie irgendwohin geflogen. Trotzdem war es total aufregend. Schon am Flughafen habe ich andere Austauschschüler kennengelernt, die genauso nervös waren wie ich. Im Flugzeug haben wir viel geredet, Filme geschaut und versucht zu schlafen. Als wir dann endlich gelandet sind, war ich zwar komplett erschöpft, aber gleichzeitig einfach nur überwältigt und glücklich, weil ich wusste: Jetzt beginnt mein Abenteuer.

Meine Highschool war richtig cool und ganz anders als in Deutschland. Die Atmosphäre war viel entspannter, und man wurde als Person wirklich ernst genommen. Ich konnte Fächer wählen, die es bei uns gar nicht gibt, zum Beispiel Kochen. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch echt viel gelernt und neue Gerichte ausprobiert. Mein absolutes Highlight war aber „Outdoor Education“. Wir waren viel draußen unterwegs, haben neue Sachen ausprobiert und als Team zusammengearbeitet. Einmal waren wir sogar surfen. Dabei habe ich nicht nur Neues über die Natur gelernt, sondern mich auch mehr getraut und ausprobiert. Die Lehrer waren total freundlich, offen und hilfsbereit, und ich habe mich vom ersten Tag an willkommen gefühlt.

Am meisten Glück hatte ich aber mit meiner Gastfamilie. Ehrlich, ich hätte es nicht besser treffen können. Sie waren die liebsten Menschen überhaupt und haben mich vom ersten Tag an wie ihre richtige Tochter behandelt. Sie hatten eigene Kinder, was alles noch schöner gemacht hat, weil ich mich wie eine große Schwester gefühlt habe. Wir haben so viel zusammen unternommen – Ausflüge, Wochenendtrips, Sportveranstaltungen, Familienabende – und sie haben mich überall mitgenommen. Ich war nie „nur“ die Austauschschülerin, sondern einfach ein Teil der Familie. Wir haben zusammen gelacht, geredet und auch über ernste Dinge gesprochen. Dadurch ist eine echte Bindung entstanden, die für mich unglaublich besonders ist.

Natürlich gab es auch Momente mit Heimweh oder Unsicherheit. Aber genau daran wächst man. Ich bin viel selbstständiger geworden, offener und selbstbewusster. Mein Englisch hat sich total verbessert, und ich habe Freunde gefunden, die ich hoffentlich für immer behalten werde. Dieses Jahr hat mich wirklich verändert und mir gezeigt, wie groß die Welt ist. Ich würde es wirklich jedem empfehlen – und wenn ich könnte, würde ich sofort wieder zurück nach Neuseeland gehen🌏🤍

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