Amelie bewertete am 31.07.23 den "Schüleraustausch Neuseeland" mit South Pacific Exchange

Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net Beim Stürzen in ein neues Abenteuer war die Organisation eine willkommene Unterstützung
(3.8)

1. Vorbereitung
2. Betreuung
3. Schule
4. Familie

1. Natürlich war es nicht immer leicht einen kühlen Kopf zu bewahren, aber mit Hilfe der Organisation hatte ich einen Roten Faden vor mir, mit diesem es dann einfacher war an alles zu denken. Besonders mit Papierkram, hier noch ein Formular und da noch eine Unterschrift, wurde es manchmal sehr kompliziert und dann war alles gewollt was ein bisschen Ordnung in das Caos gebracht hat.
2. Die Betreuung vorort in NZ war sehr gut. Ich hab mich immer über eine Nachricht gefreut und auch die meist zwar kurzen aber intensiven Treffen waren sehr schön. Manchmal hat es mich jedoch geärgert, dass ich nicht immer eine Antwort auf meine Nachricht bekommen habe. Aber ich kann verstehen, dass ich ja nicht die einzige Schülerin bin und noch eine Menge anderes zu tun ist. Trotzdem hab ich mich immer willkommen und aufgefangen gefühlt.
3. Hier war einfach alles perfekt. Ich hatte so ein riesen Glück mit dem International Department an meiner Schule. Der Unterricht war prima, obwohl ich mir manchmal gewünscht hätte, dass die Lehrer mehr auf uns eingehen. Da hatte ich manchmal das Gefühl, dass es ihnen relativ egal ist, was die Internationals im Unterricht machen. Auf der anderen Seite, wenn man etwas lernen wollte, tat man das auch und solange man auf die Lehrer zugegangen ist, hat man auch die volle Unterstützung bekommen. Außerdem haben wir viele Ausflüge gemacht, hatten viele Möglichkeiten auf Camps mitzugehen und somit wirklich auch etwas von NZ zu sehen.
Das integrieren in den normalen Schulalltag war auch nicht so schwer. Ich war sooo dankbar so viele Freunde gemacht zu haben. Sowohl Kiwis als auch Internationals!
Vielen Dank an Cathi und Sherralee, für alles! Miss you so much!
4. Also...meine Gastfamilie während dem Schüleraustausch war einfach ein Traum. Es gibt nichts und gleichzeitig so viel über das ich mich beschweren könnte.
Ich hab im letzten Jahr meinen persönlichen Traum gelebt: auf einer Pferdefarm mit Tieren so weit das Auge reicht. Somit hatte ich nicht nur ein sehr inniges Verhältnis zu meinen Gasteltern sondern auch zu den Pferden, Katzen, Hunden, Hühnern, Gänsen und sogar Fischen. Außerdem entstand somit eine Ausnahmesituation, bei der noch zwei weitere Deutsche Mädels mit mir in der gleichen Gastfamilie gewohnt haben. Wir sind alle zusammen angekommen und kannten uns kaum. Es war schwer und wir hatten unsere Höhen und Tiefen zusammen, aber ich kann die zwei jetzt stolz als meine Schwestern bezeichnen! Worauf ich auch noch stolz bin ist, dass wir untereinander nur Englisch geredet haben, auch wenn es gerade am Anfang anstrengend und hart war, haben wir es durchgezogen und unser gemeinsames Ziel erreicht.
Vielleicht klingt das alles jetzt wirr, aber das war es auch. Trotzdem würde ich das was ich durch diese Gastfamilie erlebt habe um keinen Preis jemals eintauschen wollen.

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