X-Change
Meetup
22.9. in Berlin!

Bewertungen STS

  • Organisation: Praktikawelten
  • Organisation: Stepin
  • Organisation: HiCo
  • Organisation: Ayusa
  • Organisation: STS
  • Organisation: Do it!
  • Organisation: CAMPS
  • Organisation: team
  • Organisation: AIFS
  • Organisation: ISKA
  • Organisation: DFSR
  • Organisation: IE
  • Organisation: GYG
  • Organisation: IMB
  • Organisation: Xplore
  • Organisation: X-Change Meetup
  • Organisation: ehighschool
  • Organisation: ASSE
  • Organisation: EF
  • Organisation: IHF
  • Organisation: iSt
  • Organisation: GIVE
  • Organisation: TREFF
  • Organisation: SouthernCross
  • Organisation: TravelWorks

Person bewertete am 27.01.16 den "Schüleraustausch USA" mit STS Sprachreisen GmbH

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Lasst euch nicht von allen Berichten den Eindruck verleihen lassen euer Auslandsjahr wird wie High School Musical. Für mich hat es ehrlich gesagt nicht einwandfrei begonnen... Die ersten 2 Monate habe ich mich unwohl und gar nicht zu Hause gefühlt. Ich war 15 und meine Gastfamilie erschien mir zunächst sehr fremd und ich konnte mich mit den Gasteltern nicht identifizieren. Nach der ersten Woche war ich erstmal richtig baff.. Ich hab mich nur wiederholt gefragt: ,,Wie soll ich hier ein ganzes Jahr verbringen?!" Ich habe angefangen zur Schule zu gehen.. Ich war an einer öffentlichen Schule mit rund 300 Leuten im Jahrgang. Es war etwas chaotisch und obwohl alle wie gebürtige Amerikaner sehr zuvorkommemd und freundlich sind, sind wirckliche Freundschaften umso schwerer zu erreichen. Nachdem jeder wusste das ich eine Auslandsschülerin bin, woher ich komme und wie lange mein Flug gedauert hat wurde ich so ziemlich unsichtbar. Ich bin eigentlich eine offene und selbstbewusste Person aber ich hab nicht erwartet, dass so schwer sein würde. Ich habe angefangen an mir selbst zu arbeiten, wie ich auf Menschen zu komme. Es klingt jetzt etwas blöd aber ich habe wircklich gelernt Menschen zu lesen und auf allen und jeden zuzugehen. Im Endeffekt fängt man mit Small Talk an und man weiss nie wohin das führt :)
Bei den Vorbereitungskursen wurde vielmals drauf hingewiesen, dass man sich bei extracullar activities beteiligen soll und ich habe es nicht so ernst genommen als ich noch gemütlich in Deutschland saß. ABER es ist wircklich wircklich wichtig sich besonders am Anfang an verschiedenen Angeboten der Schule zu beteiligen!!! Ich spreche nicht nur aus eigener Erfahrung. An meiner Schule gabs mehrere Auslandsschüler und die die nichts gemacht haben wie Sport oder irgendwelche Clubs, hatten es 1000 Mal schwerer Freunde zu finden.
Ich han angefangen beim Musical mitzuhelfen und ab da gings für mich Bergab! Ausserdem hab ich einen "TV Kurs" belegt! Das war genial! Jeden morgen haben wir in unserem Schul - Filmstudio, die Schulnachrichten gedreht, die dann die ganze Schule geguckt hat. Am Anfang habe ich mich nicht getraut zu moderieren, aber eines Tages hat mich der Lehrer aus Zufall gefragt ob ich jemanden ersetzten könnte... Das beste was mir hätte passieren können!!! Ich hab angefangen zu moderieren und plötzlich wusste die ganze Schule meinen Namen... Auf dem Flur haben mich Menschen angesprochen, die ich noch nie gesehen habe! Es mag etwas kindisch klingen, aber an dem Tag ist mir die Last von den Schultern gefallen. Ich konnte einfach ich selbst sein und alles wäre okay. Ich hätte mir nicht soviele Gedanken machen sollen was Menschen von mir halten. Letztendlich war ich nur da für ein Jahr. Nachdem ich dann permanent als Moderator eingestellt worden war, das Musikal angefangen habe zu machen und mich endlich mit meiner Familie abgefunden habe wurde es zum besten Jahr!!! Im zweiten halben Jahr bin ich euch ein Mitglied unseres Schul Tennis Teams geworden und es war der Wahnsinn. Es wurde wircklich wie in diesen Hollywood Teeny Filmen... Eine gute Freundin von mir hat mich immer zur practice gefahren und wir wurden wircklich eng.. Unser Team war wie eine Familie und dieses Gefühl ist ziemlich besonders. Was ich jedem gerne sagen würde der ein Auslandsjahr macht ist: man darf NICHTS erwarten, einfach alles auf einen zukommen lassen. Falls es nicht gut ist dann tut selbst was dagegen, engagiert euch. Das wichtigste ist aber die eigene Einstellung. Man muss wircklich sich auf das "schlimmste" gefasst machen und dann wird euer Jahr unbeschreiblich! Dieses Jahr hat mich unendlich geprägt und mich wircklich erwachsen werden lassen. Ich habe so viel über mich selbst gelernt, was ich nie vermutet habe. Am Anfang dachte ich, dass ich mich nie mit meiner Gastfamilie verstehen würde, aber ich habe sie akzeptiert so wie sie sind und jetzt habe ich wircklich eine zweite Familie. Meine Gastschwester ist wircklich meine Familie und meine Gasteltern nenne ich Mom und Dad :)
Ich habe sie auch diesen Sommer besucht in Florida. Falls man die Möglichkeit hat so ein Jahr zu machen sollte man es wircklich Nutzen.. Ausserhalb seiner eigenen Komfort Zone lernt man am meisten! Am Ende meines Jahres war ich auf einer Reise von Coast zu Coast (von LA nach NYC) und das war wow.. Aber das ist was amderes. :) viel Glück! Hauptsache immer positiv bleiben..
Ps: Ich war in der 10ten Klasse in den USA und ich habe danach nicht wiederholt und mache jetzt mein Abi (G8)