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bewertete am 15.06.19 den "Schüleraustausch England" mit STS Sprachreisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Die Vorbereitung vor der Abreise hat sich nur auf die USA bezogen. STS hatte keine Ansprechpartner (Ehemalige Austauschschüler) die selber in England waren. Fragen wurden also nicht richtig beantwortet. Viele Informationen wurden weggelassen wie z.B. dass man in England nur Frühstück und Abendessen bekommt und Lunch für die Schule nicht bekommt. In dem “Paket” dass für mich gebucht wurde gab es wenn überhaupt nur lunch fürs Wochenende und zum Frühstück durfte man nur Toast mit Marmelade bekommen. Wehe du fragst nach irgendwas anderem, weil du Marmelade nicht magst, da das ist ja im Paket von den Gastfamilien nicht vorhanden ist. Unter anderem wurde nicht erzählt, dass eine Ausgangssperre gab und wenn man bei seinen Freunden schlafen wollte musste man immer die Partnerorganisation kontaktieren

Die Betreuung während des Jahrs war manchmal wirklich gut, und manchmal sehr schlecht z.B. Wurde beim Familienwechsel das Taxi an die falsche Adresse geschickt oder ich musste die Gastfamilie kurzfristig tauschen musste, da die Organisation nicht wusste, dass die Gastmutter in den Ferien keine Zeit hatte.

Ich war auf einem College musste also keine Schuluniform tragen, was ich eigentlich ganz schön fand. Die Schüler waren alle nett und sympathisch. Der Unterricht war anspruchsvoll, da ich mich für A-Levels entschieden habe. Die Lehrer waren teils gut und teils sehr schlecht z.B. hatte meine Drama Lehrerin uns das falsche curriculum beigebracht weshalb niemand im Kurs in seinen Prüfungen über ein D erreichen konnte. Die Ausrede danach war, dass das alles in A2 (im zweiten Schuljahr) wichtig wäre. Aber ich hatte auch tolle Lehrer die einem die Fragen zum Fach erklärt haben und auch toll unterrichten konnten.

Also von Familie ist überhaupt nicht die Sprache. Da ich die Hoffnung auf eine Gastfamilie nicht aufgeben wollte, habe ich 5 Mal gewechselt, aber zum Ende hin hab ich die Hoffnung aufgegeben eine 2. Familie in England zu finden. Den meisten Gastfamilien dort geht es hauptsächlich um GELD. Also zum Frühstück konnte man nichts anderes außer Toast mit Marmelade bekommen weil irgendein Käse dann doch zu teuer ist. Oder als ich kurzfristig wechseln musste, da die Organisation nicht wusste, dass die Frau in den Ferien keine Zeit hatte, wurde mir gesagt, dass ich nach den Ferien wieder zurück ziehen konnte. Als ich die Frau gefragt habe, ob ich dann einige meiner Sachen dort lassen könne (weil das war schon ziemlich viel) sagte sie mir, dass sie dafür Geld nehmen muss weil ich ihren Platz sozusagen mieten muss. Außerdem wurde meine Privatsphäre in den meisten Gastfamilien nicht respektiert aka wenn ich nicht zuhause bin wird in mein Zimmer gegangen. Mir wurde von der einen Gastfamilien gesagt, dass ich nur Gast in ihrem Haus bin weshalb sie sich das erlauben können immer in das Zimmer zu gehen. Als ich mit der Organisation gesprochen habe, hat sich auch nichts geändert.
In einer anderen Gastfamilie waren die Eltern sehr nett, aber deren Kinder waren sehr abweisend und haben nicht einmal mit mir gesprochen. Ich vermute das liegt daran, dass immer wieder Austauschschüler kommen aber nur für sehr kurze Zeiträume (2 Wochen oder 1 Monat) und sie deshalb das ein und aus von neuen Personen gewohnt sind und sie deshalb nicht mit den Schülern reden.
Was einem auch nicht vorher gesagt wurde ist, dass man in den Gastfamilien nicht kochen darf und wenn man gefragt hat es ganz stark abgelehnt wurde aus Sicherheitsgründen. Da ich sehr gerne Koche war das sehr enttäuscht für mich.

Als großes Fazit kann ich STS auf keinen Fall weiterempfehlen, da mir vorab viele Sachen verschwiegen wurden, die Partnerorganisation sowie STS keinen Überblick hatten, die Gastfamilien mit denen man gelebt hat unfreundlich, frech und Geld gierig waren (also Austauschschüler nur wegen dem Geld aufgenommen haben) und es allgemein eine sehr schlechte Erfahrungen mit der Organisation war. Mein Auslandsjahr war nur gut, da ich wirklich tolle Leute kennengelernt habe und die mein Jahr gerettet haben.