Es ist Pflicht, vor einem längeren Auslandsaufenthalt, wie einem Schüleraustausch, bestimmte Versicherungen abzuschließen. Als Austauschschüler benötigst du sowohl eine Unfall-, Haftpflicht-, Kranken- als auch eine Gepäckversicherung. Welche Möglichkeiten der Buchung es gibt und was bezüglich der Versicherung zu beachten ist, erfährst du hier.

Allgemeines zur Versicherung

Zu jeden Schüleraustausch gehört es, eine ausreichende Versicherung abzuschließen. Eine Auslandsversicherung ist nicht nur ratsam sondern muss verpflichtend von jedem Austauschschüler abgeschlossen werden. Die wichtigsten Bestandteile einer Versicherung für Austauschschüler sind eine Unfall-, Haftpflicht-, Kranken- und Gepäckversicherung. Mit diesem Paket ist man für alle Fälle abgesichert, egal ob der Koffer verloren geht oder mal versehentlich etwas zu Bruch geht. Die Kosten für die Versicherung liegen zwischen 300 und 700 Euro je nach Gastland und Länge des Aufenthalts. Die Kosten für die Versicherung kommen in der Regel noch zum Programmpreis der Austauschorganisation hinzu. Die Versicherung kann privat oder über die Austauschorganisation gebucht werden.

Versicherungspakete der Austauschorganisationen

Die erste Option zum Abschließen der Versicherung ist die Buchung eines Versicherungspakets direkt über die Austauschorganisation. Der Vorteil dabei ist, dass die Versicherungen im Paket über die Organisationen meist zu einem vergleichsweise sehr günstigen Preis angeboten werden. Zusätzlich hat man bei dieser Option der Vorteil, dass das Versicherungspaket genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Austauschschülern zugeschnitten ist. Auf diese Weise sind alle wichtigen Bestandteile enthalten, ohne dass der Preis allzu sehr in die Höhe schnellt. Bei einigen Organisationen muss das Versicherungspaket direkt gebucht werden, bei anderen kann die Versicherung auch privat abgeschlossen werden.

Private Versicherung für den Schüleraustausch

Der Abschluss einer Versicherung für den Schüleraustausch unabhängig von der Austauschorganisation macht besonders dann Sinn, wenn bereits Versicherungen vorhanden sind, die auch bei längeren Auslandsaufenthalten haften. Bestehen also beispielsweise bereits eine private Haftpflicht- und Gepäckversicherung oder eine private Krankenversicherung, die auch bei einem längeren Aufenthalt im Ausland gilt, kann es sich lohnen nur die fehlenden Bestandteile für den Schüleraustausch hinzu zu buchen. In diesem Fall empfiehlt es sich, vorab bei der Austauschorganisation genau zu erfragen, welche Bestandteile verpflichtend in den Versicherungen enthalten sein müssen. Die Mindestanforderungen müssen auf jeden Fall gedeckt sein, damit eine Einreise ins Gastland möglich ist.