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bewertete am 12.11.13 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ins Ausland gehen war für mich eine Bereicherung und wenn ich an das Jahr zurück denke, dann immer mit einem Lächeln. Es hat mich zum Weltenbummler gemacht und mir gezeigt, dass ich überall Freunde finden kann, sodass ich im Studium jetzt schon wieder ein Jahr im Ausland war.
Ich bin so zufrieden gewesen mit AFS, den Vor und Nachbereitungen und den Camps im Ausland, dass ich weitem immer noch ehrenamtlich für AFS arbeite, so gut es die Zeit zulässt.
Man wächst über sich selbst hinaus und ist dabei nicht allein.

Vorbereitung:
Wir hatten 2 Vorbereitungen in unserer Umgebung, zum Generellen Thema Austausch und Identität und dann eine Länderspezifische Vorbereitung mit Betreuern,die auch in dem Land waren und anderen Schülern die in das gleich Land dann gereist sind.

Betreuung:
Es gab viele AFS Veranstaltungen. Ich hatte eine Betreuerin die leider schon sehr alt war( deswegen ein Stern Abzug). Ich hab nicht sehr viel von ihr gehört, was auch nicht nötig war. Aber wenn kleine Probleme auftraten, dann war ihr "reifes" Alter von Vorteilen und auch ihre Erfahrung, weil sie so schnell und gut helfen konnte die Konflikte oder Probleme zu lösen. Während des Jahres wurden 3 Camps verteilt, in denen man andere Schüler aus aller Welt kennen gelernt hat und zusammen die verschiedenen Stadien des Austausches reflektiert und viel Spaß gehabt.

Ansprechpartner:
es gibt bei AFS ein 24 Stunden Notfalltelefon über das immer jemand zu erreichen ist. Ich kenne niemanden der es je gebraucht hat aber es war besonders für meine Eltern beruhigend zu Wissen, das immer jemand erreichbar ist.

Familie:
Meine Gastfamilie war ganz fantastisch. Wir stehen auch jetzt nach Jahren noch in Kontakt. Natürlich geht es mal drunter und drüber wenn man in einer anderen Familie lebt. Es ist eben eine Familie und kein Luxus Urlaub in einem 4 Sterne Hotel. Aber es wurden unzählige wundervolle Momente geteilt, sodass Heimweh so gut wie garnicht entstehen konnte. Meine Gastmutter ist einer der herzlichsten Menschen die ich je kennen gelernt habe und sie hat mir sofort das Gefühl vermittelt willkommen zu sein. Mit meiner Gastschwester war es wie mit richtigen Geschwistern. Mal liebt man sich und ist unzertrennlich und mal geht man sich lieber aus dem Weg ;-) Auch der Rest der Familie war sehr offen, herzlich und neugierig und ich bin immer noch die "deutsche Tochter" die viel öfter mal zum Besuch vorbei kommen sollte.

Schule:
Wenn man aus einer kleinen Dorf Realschule kommt und dann auf einmal auf eine 2.500 Schüler Großstadt Highschool geht, kann man das schon als gewaltige Veränderung beschreiben. Durch AFS kannte ich schon andere Austauschschüler und musste nicht die ersten Tage alleine Essen. Aber es war eines Wegs so, dass ich nur Kontakt zu anderen AFSern hatte. Schnell wurden die amerikanischen Schüler aufmerksam wer denn die, die da so witzig Englisch spricht ist. Auch mein Koordinator war sehr hilfreich bei der Suche nach Kursen, damit ich nach dem Jahr den Sprung auf das Gymnasium überstehe. Das Angebot war überwältigend und vor allem die Nachmittags Programme wie Sport Theater und Musik haben mich total fasziniert.