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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Noch heute profitiere ich von meiner Erfahrung in den USA mit AFS. Nach meiner Rückkehr haben meine positiven Erfahrungen dazu motiviert, mich ehrenamtlich zu engagieren. Heute finde ich neben dem Studium leider nicht mehr die Zeit dazu, hoffe aber bald wieder aktiv davei sein zu können. Der AFS-Spirit ist ein ganz besonderer, der auch dich, potentieller Austauschschüler, begeistern wird. Gerade wenn es mal Komplikationen im Ausland gibt ist eine verlässliche Organisation wichtig - was das angeht ist AFS mit 60 Jahren Erfahrung einfach an der Spitze.

Vorbereitung:
Nach der erfolgreichen Auswahl gab es ein Homeinterview mit zwei Ehrenamtlichen und meiner Familie in dem alle Einzelheiten erleutert wurden. Im Anschluss hatte ich drei Seminare : zwei Wochenendcamps mit dem Komitee meiner Stadt und ein länderspezifisches Seminar mit Stipendiaten (Parlamentarisches Patenschafts Programm) aus ganz Deutschland eine Woche lang. Außerdem gibt es bei AFS eine Nachbereitung, einige Wochen nach der Rückreise nach Deutschland die das Wiedereinleben erleichtern soll.

Betreuung:
Sowohl in meinem Komitee in Deutschland als auch in den USA war ich betreuungstechnisch in besten Händen. Ein gemischtes Team aus Jugendlichen und Erwachsenen organisierte regelmäßig Veranstaltungen mit uns (angehenden) Austauschschülern. Neben den offiziellen Semiaren, die für alle im Heimatland und im Gastland gleichermaßen stattfinden, trafen wir uns ab und zu zum Grillen, Schlittschuhlaufen, Weihnachtsmarktbummeln, etc.. In den USA nahmen wir im Team mit mehreren Austauschschülern sogar an einem Wettbewerb teil, der uns eine Reise nach San Diego ermöglichte.

Ansprechpartner:
Abgesehen davon hatten wir im Ausland einen persönlichen Ansprechpartner. Gerade während der schwierigsten Phase in den USA, einem Gastfamilienwechsel, kümmerte sich meine persönliche Betreuerin rührend um mich, als sie mich für die Übergangszeit bei sich zu Hause aufnahm.

Familie:
Leider hatte ich mit meiner ersten Gastfamilie nicht viel Glück. Zunächst schien sie perfekt zu mir zu passen. Unser Verhältnis verschlechterte sich jedoch im Laufe der Zeit aufgrund einiger Missverständnisse. Als ein Wechsel unausweichlich wurde, war AFS vor Ort um mich zu unterstützen und mir so schnell wie möglich eine neue Familie zu suchen. In dieser zweiten Familie fühlte ich mich sehr viel wohler.

Schule:
Ich war dank meines Stipendiums auf einer Privatschule in St Louis. Es gab viele neue Aktivitäten auszuprobieren, wie zum Beispiel Volleyball, Danceshow und das Winter Musical. Der Unterricht war anstrengend aber sehr bereichernd. Da die Schule klein war und ich dort die einzige Austauschschülerin war, war der Anfang zwar schwer, am Ende fühlte ich mich jedoch wirklich zugehörig.