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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch Italien" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ich habe mich bei AFS stets gut aufgehoben gefühlt. An den Problemen, die ich hatte, war nicht AFS Schuld. Anfangs war ich mit der Wahl meiner Schule unzufrieden, aber in Nachhinein kann ich sagen, dass ich dort fürs Leben wahrscheinlich mehr gelernt habe, als anderswo.
Ich halte noch immer den Kontakt zu AFSern, die ich damals kennengelernt habe und profitiere von diesem Netzwerk. Das Jahr hat mich sehr geprägt, und ich bin AFS sehr sehr dankbar dafür!

Vorbereitung:
Sehr umfangreich, hat sich wirklich gelohnt und vor allem viel Spaß gemacht.

Betreuung:
Als ich AFS Italien erzählte, dass meine Betreuerin sich nie melden würde, bekam ich sofort eine neue zugeteilt. Eine Lehrerin an meiner Schule war Hostingverantwortliche in unserer Stadt, daher hatte ich immer einen direkten Draht zu AFS. Sie hat mir auch geholfen, in eine andere Klasse zu wechseln und viele Aktivitäten organisiert bzw. uns Austauschschüler in der Stadt immer informiert, wenn es Aktivitäten in den umliegenden Komitees gab an denen wir teilnehmen konnten.

Ansprechpartner:
AFS hat wie gesagt schnell reagiert und für einen neuen Betreuer gesorgt, ich habe jedoch ohnehin eher den Kontakt über die Lehrerin an meiner Schule genutzt da ich sie besser kannte.

Familie:
Ich hatte große Probleme mit meiner gleichaltrigen Gastschwester, habe mich aber gleichzeitig super mit dem Rest der Familie (und großen Verwandtschaft) verstanden. Wir haben uns arrangiert, ich habe die Gastfamilie nicht gewechselt und im Nachhinein bin ich sehr froh, in genau dieser Familie gelandet zu sein.

Schule:
Es war sehr chaotisch, die Lehrer hatten kaum Kontrolle über die Schüler und das Niveau war auch im italienischen Vergleich sehr niedrig. Andererseits habe ich auch viel geboten bekommen, wie zum Beispiel einen personalisierten Stundenplan (wodurch ich in 5 verschiedenen Klassen Unterricht hatte), ich durfte mit der Nachbarklasse zu einem Sonderpreis auf Klassenfahrt nach Norditalien fahren, und hatte teilweise sehr engagierte Lehrer die mich sehr gefördert haben. Ich konnte zum Beispiel dank meiner Französischlehrerin, die mir Extraunterricht gab mein DELF B1 Diplom ablegen, und habe mit meiner Italienisch- und Geschichtslehrerin fast täglich Aufsätze geschrieben, die sie dann Wort für Wort mit mir gemeinsam durchgesprochen und korrigiert hat.
Ich finde, im Austausch sollte man die Schule eher als einen Ort sehen, an dem man die Kultur näher kennenlernen kann als ein Ort, an dem man sich fachlich weiterbildet.