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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch Norwegen" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Eine unvergleichliche Erfahrung, das bietet AFS. Klar es ist chaotisch, aber organisiert chaotisch ... man bekommt alles auf die Reihe, man wird selbstständiger auch in der Lösungsfindung von Problemen, und wenn mir das Jahr mit AFS trotz der vielen Hürden während des Jahres keinen Spaß gemacht hätte, dann wäre ich nicht bis heute Ehrenamtlich mit dabei. Ich kann AFS jedem nur weiter empfehlen, und das nicht aus "Eigenwerbung" sondern aus Überzeugung.

Vorbereitung:
Die Organisation der Vorbereitung war sehr gut koordiniert und gut durchgeführt, auch wenn man sich anfänglich etwas bescheuert vorkommt ists einfach klasse

Betreuung:
Abgesehen von nicht erreichbaren regionalen Betreuern und Kontaktfamilie, so war die Betruung insofern super, dass ein anderer Betreuer einer nahegelegenen Region sich der Sache angenommen hat und einen Gastfamilienwechsel ermöglicht hat. Die Vorbereitung vor Ort deckte sich etwas mit der länderspezifischen Vorbereitung hierzulande, aber man muss dabei bedenken dass das für einen Deutschen natürlich leichter ist als für einen Chinesen.

Ansprechpartner:
Ja einerseits der nicht vorhandene Ansprechpartner in meiner eigenen Region war natürlich eher negativ, positiv hingegen war die hilfsbereitschaft des nächstgelegen Betreuers, welcher auch durch schwierige Zeiten geholfen hat

Familie:
Meine erste Gastfamilie war nicht die beste Wahl, aber das kommt vor: AFS bemüht sich sehr eine passende (nicht gleiche wie die eigene) Familie zu finden, aber das kann natürlich nicht immer zu 100% klappen; So auch in meinem Fall; Unter einem scheinbarem Vorwand wollte mich meine erste Familie nicht mehr, ein Wechsel wurde durch AFS Beteruer dann aber möglich, und letztendlich kam ich in eine TRAUMHAFTE Familie, das ist dann zu 100% aufgegangen

Schule:
Durch den Wechsel meiner Gastfamilie musste ich auch einen Schulwechsel vornehmen, bzw. sogar 2 Wechsel, da es an meiner Zweitschule keinen Platz gab (ein Problem damit, dass ich mich freiwillig und "schwarz" mit in den Unterricht gesetzt habe gabs nicht, war dort auch nur kurz).
Aber sowohl in meiner Schule zu Beginn, alsauch gegen Ende dann bei der 2. Gastfamilie, waren sowohl Lehrkräfte alsauch Mitschüler äußerst Hilfsbereit mich im Schulalltag zu unterstützen, die Sprache von 0 aufwärts zu lernen, und das obwohl ich keinen gesonderten Sprachkurs bekommen habe, sondern praktisch mit 11. Klasse Norwegisch begonnen habe ... klingt seltsam, funktioniert hat es aber sehr gut; Auch in Projekte wurde ich schnell einbezogen, und letztendlich fand auch ein gewisser Wissensaustausch statt, da ich aus Deutschland zu manchen Aufgaben andere Lösungswege kannte, als die anderen, und das gleiche ging natürlich auch anders herum