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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch Panama" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Jahr eine unvergleichliche Erfahrung war, die mich noch immer begleitet und mich wohl mein ganzes Leben begleiten wird (so beeinflusste sie z.B. meinen Studienwunsch Dolmetschen). In diesem Jahr wächst man persönlich so viel und weit über sich hinaus und macht Erfahrungen, von denen andere nur träumen können. Ich kann auch die Wahl eines exotischeren Landes nur empfehlen. Auch ich hatte anfangs "Respekt" vor dieser Entscheidung, aber die Erfahrungen und der "Kulturschock" waren so bereichernd für mich, wie ich es mir vorher nie hätte vorstellen können. Jetzt fungiere ich oft im Alltag als Botschafter für das "kleine Land von Tiger und Bär" und freue mich immer, wenn ich über Panama und Land/Leute ausgefragt werde. Zu guter Letzt sind die Freundschaften nicht nur mit Einheimischen, sondern auch mit Jugendlichen aus der ganzen Welt, ein riesengroßes Glück :-)

Vorbereitung:
Insgesamt gab es 3 Vorbereitungstreffen, die jeweils ein Wochenende dauerten: 2 in der Region mit Schülern, die in ganz unterschiedliche Länder gingen; und 1 für die Region meines Gastlandes (Region Lateinamerika). Gerade Letztere war sehr intensiv und interessant! Aber auch die Vorbereitungstreffen im Komitee waren sehr hilfreich, weil es einen starken Zusammenhalt in der Gruppe gab, da man ja die gleichen Ängste und Abenteuerlust teilte :-)

Betreuung:
Die Betreuung in Deutschland war erstklassig; im Gastland lief es (mit kleinen Schwierigkeiten) auch sehr gut. Bei meinem Gastfamilienwechsel (s.u.) wurde mir schnell und unkompliziert geholfen.

Ansprechpartner:
Im Gastland hatte ich einen persönlichen Ansprechpartner sowie ein relativ aktives Kommitee, die mehrere Events (z.B. Weihnachtsdinner) organisierten.

Familie:
Ich hatte zwei Gastfamilien, da ich zu Mitte des Jahres die Familie aufrgund persönlicher Differenzen wechseln musste. Dies war aber wirklich rein privat und hatte nichts mit der Auswahlkompetenz der Organisation zu tun. Beide Familien waren sehr nett und haben sich auf das Abenteuer "Gastkind" sehr gut eingelassen. Ich empfand es hierbi als großen Vorteil, dass die Familien dies vollkommen ehrenamtlich tun und keine Entlohnung bekommen, weil dadurch das beiderseitige Interesse garantiert wird.

Schule:
Ich war an zwei verschiedenen Schulen: zunächst besuchte ich eine öffentliche Schule, die mir sehr gut gefiel. Leider musste ich aber nach ein paar Wochen die Schule wechseln, da die Lehrer der öffentlichen Schule für mehrere Wochen streikten. Auch die zweite (private) Schule war sehr gutund ich konnte viele Freundschaften knüpfen. Außerdem war die Schulgemeinschaft sehr stark und es wurde viel für die Schüler organisiert (Orchester, Tanzgruppen, Weihnachtsbälle, etc.)