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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

AFS hat mein Leben verändert und vielleicht gebt ihr ihm die Chance auch eures zu verändern. Heute bin ich ehrenamtlicher Mitarbeiter und führe selbst viele Vor- und Nachbereitungen durch. Oft höre ich exotische, schöne, traurige, schaurige und herzzerreißende Geschichten aus allen Teilen der Welt. Am Ende sagen Alle: AFS hat mein Leben verändert!

Vorbereitung:
Vorbereitung bei AFS ist einfach ein außergewöhnlicher, unglaublich schöner Moment des Austausches. Schon hier trifft man neue Freunde fürs Leben. Mit vielen interaktiven und abwechslungsreichen Spielen und Diskussionen wird man professionell auf sein Auslandsjahr vorbereitet und das immer von ehemaligen Austauschschülern, die einem für Ratschläge und interessante Unterhaltungen immer bereit stehen. Nach jedem der insgesamt drei Vorbereitungswochenenden will man am liebsten sofort in den Flieger und ab ins Ausland!

Betreuung:
Schon vor dem Auslandsjahr beginnt bei AFS die Betreuung. Hierbei kann man immer Fragen an sein lokales Komitee stellen, dass überwiegend aus ehrenamtlichen Ehemaligen besteht. Aber auch während meines Auslandsaufenthaltes habe ich mich immer gut betreut, aber nie überwacht gefühlt. Einmal im Monat habe ich mich mit meiner unglaublich hilfsbereiten und lieben Betreuerin getroffen und auch den ein oder anderen Ausflug unternommen. Auch danach haben wir immer noch Kontakt und schreiben uns regelmäßig

Ansprechpartner:
AFS gibt dir im Ausland genügend Telefonnummern mit, damit du immer irgendwen anrufen kannst, falls du ein Problem hast. Hier gibt es auch eine 24h Notrufnummer. Aber auch schon vorher sitzen im Büro in Hamburg offene Ansprechpartner, die immer gerne meine Fragen beantwortet haben.

Familie:
Ich hatte insgesamt zwei Gastfamilien, wobei die erste eine Welcome Family war. Beide Gastfamilien waren sehr aufgeschlossen und haben mich sofort in ihre Familie integriert. Mit beiden habe ich auch heute noch regelmäßigen Kontakt und ich hoffe, dass ich sie demnächst auch wieder besuchen kommen kann. Den Wechsel hat AFS fliesend organisiert. Man könnte der Meinung sein, dass ich sehr viel Glück mit meinen Familien hatte, aber ich denke, dass dabei auch die Auswahl durch den AFS viel dazu beigetragen hat. Mit meinen Familien habe ich die besten Momente meines Lebens gehabt und ich bereue nicht eine Sekunde. Natürlich streitet man sich hin und wieder, aber macht das nicht eine gute Familie aus? Ich bin stolz heute sagen zu können, dass ich nicht eine sondern drei Familien habe!

Schule:
Meine Schule in den USA war einfach gigantisch. Wir waren 4000 Schüler und in dem Jahr habe ich mindestens die Hälfte kennen gelernt. Ich war auf einer wohlhabenden Schule und so gab es ein riesiges Angebot an Clubs. Die Fächer konnte ich selbst wählen und auch das Niveau, so dass ich das Klischee des dummen Amerikaners nicht bestätigen kann. Manche Fächer waren schwerer als in Deutschland (Ich hatte fast ausschließlich AP classes)! Freunde habe ich sofort gefunden und meine besten im Drama Club. Ich habe auch heute noch eine unglaublich feste Bindung zu ihnen und wir besuchen uns regelmäßig. Ich hoffe, dass du auch das erleben kannst, was ich erleben durfte.
Denn es ist ein einmaliges Erlebnis mit all seinen Freunden in einem Meer aus roten Gewändern bei seiner Graduation über die Bühne zu laufen und sich sein Diploma vom Direktor übereichen zu lassen. Der schönste Moment meines Lebens!