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bewertete am 11.11.13 den "Schüleraustausch Italien" mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Oft werde ich gefragt, ob ich noch einmal ins Ausland gehen würde, und wenn, ob dann mit einer anderen Organisation. Meine Antwort ist: JA, ich würde auf alle Fälle wieder ins Ausland gehen, und NEIN, ich würde keine andere Organisation wählen! Das was mich an AFS so begeistert, was mich immer wieder motiviert und was mein Leben in den letzten 3 Jahren bestimmt hat ist der sogenannte "AFS-Spirit"! Durch die gemeinsamen Auswahlen, Vorbereitungswochenenden und Nachbereitungscamps wächst eine Gruppe so stark zusammen, dass man nicht mehr unter "anderen Austauschschülern" ist, sondern wir sind wie Brüder und Schwestern.
Auch im Ausland war dieses Gemeinschaftsgefühl eine super Sache. Wenn man einen anderen AFSer getroffen hat, wurde es einem nie langweilig. Uns alle verbindet diese eine Sache, die ich nicht genau beschreiben kann... aber sie ist wunderschön!
Jetzt, zwei Jahre nach meinem eigenen Auslandsjahr, sitze ich hier, leite und betreue Camps, besuche Fortbildungen und habe eine Menge Spaß mit all den anderen AFSern.
Ich weiß, dass mich dieses Erlebnis, dieser AFS-Spirit, mein ganzes Leben begleiten wird!

Vorbereitung:
Die Vorbereitung durch AFS fand ich sehr gut! Es gab 3 (!) Vorbereitungswochenenden plus einem Auswahlwochenende, die alle von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert und durchgeführt wurden. Auf diesen Camps wurden wir auf alle möglichen Situationen im Ausland vorbereitet und die Betreuer ließen uns an ihren Erfahrungen teilhaben.

Betreuung:
Die Betreuung bei AFS ist sehr gut. Während meinem Auslandjahres wurde sowohl meine Familie hier in Deutschland als auch ich in Italien betreut. Natürlich erhalten auch alle Gastschüler, die nach Deutschland kommen, einen persönlichen Betreuer/ eine persönliche Betreuerin zugeteilt, an die sie sich jederzeit wenden können. Ein Großteil der Betreuer hat die Möglichkeit genutzt und sich auf Fortbildungen, die vom AFS organisiert werden, ausbilden lassen.

Ansprechpartner:
Dadurch dass jeder Teilnehmer an einem AFS-Programm einen persönlichen Betreuer zugeteilt bekommt, hat man immer eine Person, der man vertrauen und alles sagen kann. Diese helfen dann natürlich in Problemfällen. Auch allgemein können Interessierte sich jederzeit an Mitarbeiter des AFS wenden, Fragen werden meistens beantwortet! :-)

Familie:
In meiner Gastfamilie gab es das Problem, dass sie vor mir eine andere Austauschschülerin hatten. Sie erzählten gerne und viel über sie. Ich hatte das Gefühl dass meine Familie wollte, dass ich wie meine Vorgängerin werde. Dieser ganze Prozess hat mich über die Dauer richtig zermürbt. Diese Erkenntnis hatte ich ein Jahr nach meinem Auslandsjahr, als ein anderer AFSer dieses Problem ansprach.

Schule:
Meine Schule war echt super. Eine Menge neue Erfahrungen, ein Extra-Italienisch-Kurs für uns Gastschüler etc. Nur hätte man sie schöner gestalten können.