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bewertete am 28.11.19 den "Schüleraustausch Italien" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitungswochenende waren großartig! Mit einem tollen Team von jungen Ehrenamtlichen und den anderen zukünftigen Austauschschüler_innen haben wir uns über die anstehende Erfahrung, über Kulturen und Werte ausgetauscht. Die Vorbereitungswochenenden gehörten schon irgendwie zur Erfahrung dazu und die tolle Athmosphäre ist mir sehr in Erinnerung geblieben.

Betreuung

Nicht nur von den Ehrenamtlichen in Deutschland habe ich mich gut begleitet gefühlt, auch in Italien hatte ich meinen persönlichen Ansprechpatner, mit dem ich regelmäßig im Kontakt war und der immer ein Auge darauf hatte das es mir gut ging.

Schule

Schule in Italien ist fast nur Frontalunterricht. Trotzdem hab ich meine Schulzeit sehr positiv in Erinnerung. Zum Glück, denn in meiner Stadt war auch Samstags Schule. Ich habe am Anfang die meiste Zeit zum Italienisch lernen genutzt und dann probiert alles zu verstehen und mit zu machen was ging. Letztendlich war das entscheidende, dass ich eine tolle Klasse hatte, die mich sehr eingebunden hat und das Schulleben zu einer großartigen Zeit gemacht hat. Auch die Lehrer_innen waren total nett und haben probiert mir das Schulleben möglichst einfach zu machen.

Familie

Meine Gastfamilie ist jetzt nicht mehr meine Gastfamile sondern einfach meine Familie. Mein Papà ist alleinerziehend. Dafür gibt es aber 6 Kinder! Von denen haben noch 2 zuhause gewohnt. Mit mir waren wir dann zu dritt. Insbesondere regelmäßige Mahlzeiten zusammen haben unser Familienleben geprägt. Aber auch Ausflüge, ein gemeinsamer Tanzkurs und gemütliche Abende vor dem Ferhnsehr gehörten immer dazu. Insbesondere meine Gastschwester hat mir am Anfang alles erleichtert. Sie hat mir alles erklärt und es genossen eine Schwester im ähnlichen Alter zu haben. Mit meinem eher introvertierten Papà hat es mich einige Zeit gekostet warm zu werden. Da musste ich mich immer wieder überwinden von mir aus auf ihn zuzugehen. Mit Erfolg. Jetzt ist er mir super wichtig und wir haben immer noch sehr regelmäßigen und herzlichen Kontakt.
Auch die anderen Gastgeschwister haben mich herzlich aufgenommen, auch wenn wir uns weniger oft gesehen haben. Jeden Sonntag ging es zum essen bei meiner Tante und meinem Onkel mit einer verrückten und liebevollen Großfamilie am Tisch.