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bewertete am 28.11.19 den "Schüleraustausch Norwegen" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitungscamps waren gut durchdacht, angenehm gestaltet und weitestgehend hilfreich. Ab und zu konnte man sich unter den besprochenen Themen nicht so viel vorstellen, bzw. deren Relevanz anerkennen, was aber sicher daran lag dass man sich eben nie vorher in einer Situation wie der besprochenen befunden hat. Mir persönlich war bei den Camps am wichtigsten, dass ich die Möglichkeit hatte mich mit den Ehrenamtlichen über ihre Erfahrungen und auch Tipps zu unterhalten. Außerdem haben die Vorbereitungs-Camps meine Vorfreude immer wieder verstärkt.
Die generelle Vorbereitung war auch sehr gut organisiert. Natürlich war es viel Papierarbeit, aber diese hat man nicht in einem Schub bekommen sondern mit genügend Vorlauf immer dann, wenn der nächste Schritt anstand. Ich habe mich sehr gut durch den Bearbeitungsprozess geleitet gefühlt, sodass man weder überwältigt war, noch etwas wichtiges vergessen könnte und bei Fragen standen die Mitarbeiter im Büro immer freundlich zur Verfügung.

Betreuung

Sowohl die Betreuung in Deutschland, als auch die in Norwegen war super! Wenn was war oder ich eine Frage hatte, wusste ich immer an wen ich mich wenden konnte, durch die Vorbereitungen habe ich andere AFS- er (sowohl Hopees, Austauschschüler in Deutschland und auch Ehrenamtliche) kennengelernt, mit denen ich auch über private Fragen, Sorgen und Probleme auf einer Freundschaftsebene sprechen konnte, ohne mich direkt an das AFS-Büro wenden zu müssen. Und auch die Kommunikation zwischen den AFS-Büros in beiden Ländern war sehr gut und organisiert, sodass alles immer reibungslos vonstatten ging. Was mir persönlich auch sehr gefallen hat war, dass man wusste AFS ist für einen da und möchte einem helfen ein schönes Auslandsjahr zu haben, mischt sich aber auch nicht zu sehr ein und "nervt" nicht durch z.B. ständiges Nachfragen oder zu vielen Pflichtveranstaltungen. Im Prinzip müsste man mit der Organisation - außerhalb von den selbstverständlichen Dingen und dem organisatorischen natürlich - nur so viel zu tun haben, wie man selber wollte. Hat man dann aber etwas mit AFS gemacht, war es aber immer sehr nett und angenehm.

Schule

Meine Schule war wunderbar. Eine sehr Landestypische und "normale" Schule. Viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich habe mich dort sehr willkommen gefühlt und alle Lehrer waren vom ersten bis zum letzten Tag sehr hilfsbereit, entgegenkommend und interessiert. Auch der Austausch zwischen Schule und AFS hat meiner Meinung nach gut funktioniert und es gab nie irgendwelche Probleme. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht während meinem Auslandsjahr zur Schule zu gehen und ich hoffe, ich kann meine Klasse und die Lehrer vor dem Abitur noch einmal besuchen.

Familie

Auch mit meiner Familie war ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Natürlich gab es ab und zu einige Momente in denen ich nicht so zufrieden war und es war keine "perfekte Familie", aber ich habe alle sehr lieb gewonnen und ich weiß, dass das auch auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich finde das AFS' Prinzip der Gastfamilien-vermittlung sehr gut, weil es nicht nach Orten, sondern Menschen geht. Die Gastfamilie sucht sich den Gastschüler anhand einer kurzen Präsentation bzw. eines Briefes aus und so kommen oft Menschen mit ähnlichen Interessen zusammen. So war es auch bei mir und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich genau diese Gastfamilie habe. Ich könnte viel vin ihnen lernen - nicht nur über mein Gastland, die neue Kultur und darüber, wie Familienleben noch aussehen kann, sondern ich könnte außerdem noch einige meiner Interessen vertiefen und auch neue Hobbies kennenlernen.
Außerdem wüsste ich immer, dass sollte etwas sein ich nie allein gelassen wäre. Es bestand immer die Möglichkeit die Gastfamilie zu wechseln und als einmal ein persönliches Unglück in meiner Gastfamilie passiert ist, könnte ich auch ohne Problems für ein paar Tage zu meiner "Ersatz Familie" ziehen.

Allgemein möchte ich noch sagen, dass ich mich mit AFS sehr gut aufgehoben gefühlt habe, und diese Organisation ohne zu überlegen immer wieder wählen würde.