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bewertete am 28.11.19 den "Schüleraustausch Panama" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Hallo,
ich habe ein einjährigen Schüleraufenthalt in Panama mit der gemeinnützigen Organisation AFS gemacht.
Ich finde die Atmosphäre bei Afs sehr angenehm auch durch die Ehrenamtlichen, die ihr Begeisterung weitergeben. Schon bei der Vorbereitung auf das Auslandsjahr gab es einige Wochenendseminare auf denen ich einiges gelernt habe um im Ausland es etwas einfacher zu haben und mir das Gelernte in einigen Situationen geholfen hat. Außerdem war es schön Gleichgesinnte zu treffen die auch ins Ausland wollen und ähnliche Gefühle haben. Die Betreuer*innen waren selber mit Afs. Ausland gewesen und wussten alles mögliche an Fragen zu beantworten.
Der Flug und die erste Zeit in Panama waren ziemlich aufregend, weshalb ich über eine gute Betreuung froh war. In der gesamten Zeit in Panama hatte ich eine Ansprechperson in meiner Region. Das hat für mich besonders formelles vereinfacht. Da ich keine großen Probleme mit meiner Gastfamilie oder der Schule oder so hatte gab es ansonsten wenig mit meiner Ansprechperson bis auf Ausflüge zu besprechen. Ich ging auf eine öffentliche Schule in der Nähe, die häufiger Austauschschüler aufnimmt und mich herzlich willkommen geheißen hat. Meine Englischlehrerin war gleichzeitig meine Ansprechperson von der Schule und hat mir alles gezeigt sowie besonders bei Veranstaltungen dafür gesorgt das ich auch alle Infos mitbekomme. Meine Mitschüler waren sehr offen und habe auch als ich noch kaum Spanisch konnte sich mit mir unterhalten. Auch die Lehrer waren sehr nett. Die Schule war auf jeden Fall der Ort wo ich viele Freunde gefunden habe und auch einiges der Kultur kennengelernt habe.
Das wichtigste ist für mich die Gastfamilie gewesen. Meine Gastfamilie (Gastmutter, Gastvater und Gastbruder) waren sehr freundlich und fröhlich mir Panama zu zeigen mit all seinen Festen, Sehenswürdigkeiten und tropischer Natur. In diesem Jahr sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und ich habe die auch ein Jahr später in den Sommerferien besucht und bin noch im Kontakt. Die erweiterte Gastfamilie lebte im Nachbarhaus und in Panama verteilt und wir haben uns gegenseitig besucht wodurch ich auch viele verschiedene Lebensweisen kennengelernt habe und gemerkt habe wie wichtig die Familie in Panama ist. Ich habe aber auch viel mit Freunden sowohl Panamaer wie auch anderen Afsern gemacht. Afs Panama bietet auch einige Reisen an die sich alle lohnen, besonders wenn es in die Karibik geht. Wir hatten auch Seminare von Afs in Panama die einen geholfen haben mit den neuen Erfahrungen umzugehen und Zeit mit anderen Austauschschülern zu verbringen. Die Zeit in Panama war großartig, da es ein ganzes Jahr ist gab es auch für mich wie in Deutschland auch Phasen in denen es schwerer war und ich einige Herausforderungen bewältigen musste. Besonders den ganzen Tag lang Spanisch zu sprechen hat mich am Anfang ziemlich angestrengt. Meine Gastfamilie hat mir aber immer geholfen und auch Verständnis gehabt wenn ich mal eine Pause brauchte. Die Zeit verging wie im Flug und ich war froh das es bei AFS auch noch Nachbereitungen gibt, die einem helfen das erlebte zu verarbeiten, aber auch zurück in Deutschland klar zu kommen.
Insgesamt war ich bei Afs gut aufgehoben und auch das Büro hat bei Unterlagen geholfen und z. B. das Visum war auch kein Problem. Ich persönlich habe auch ein Teilstipendium von AFS bekommen und ich habe von einigen gehört das AFS einige Stipendien anbietet und somit für viele was dabei ist.
Ich kann AFS nur weiterempfehlen und denke ein Auslandsaufenthalt ist in den allermeisten Fällen eine schöne Erfahrung und bringt einem persönlich voran. Mir wurden z. B. meine Interessen bewusster und ich habe viel dazugelernt und viele hauptsächlich gute Erfahrungen gemacht.
Oh wie schön ist Panama!
Danke fürs lesen und ich hoffe ich konnte dich motivieren.
Benjamin