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bewertete am 29.11.19 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Die Erfahrung, das Austauschjahr mit AFS gemacht zu haben, ist durchwegs positiv.
Sowohl für mich (vor und nach dem Auslandsaufenthalt) aber insbesondere für meine Eltern (während meiner Abwesenheit) waren die lokalen Ansprechpartner im örtlichen AFS Komitee Gold wert. Für jede Frage und Sorge war immer ein offenes Ohr *vor Ort* da, so dass nicht alles telefonisch mit Hamburg besprochen werden musste.
Die drei Vorbereitungswochenenden (2x regionale Grundvorbereitung zu interkulturellem Lernen, 1x länderspezifische Vorbereitung) haben viel Spaß gemacht und haben auch später, während des Jahres, für einige “Aha Momente“ gesorgt.
Die Betreuung in den USA war auch gut. Zum Betreuer vor Ort hatte ich zwar nicht den besten Draht, doch das wurde von der Herzlichkeit und Aufmerksamkeit der Regionalbeteuerin, die ca 20 min von meiner Gastfamilie weg gewohnt hat, mehr als kompensiert. (Zu ihr stehe ich auch heute noch im Kontakt & treffe sie, wenn ich meine GaFa besuche). Mit meiner Familie hatte ich es optimal getroffen. Von der Art und Weise, dem Humor & Lebensstil haben wir super gut zu einander gepasst. Natürlich gab es ab und an auch einmal kleinere Reibereien oder Missverständnisse, aber unter dem Strich nenne ich sie ohne Einschränkungen meine Zweite Familie.
Mit der Schule hatte ich viel Glück. Insbesondere, da es eine kleine (ca. 800 Schüler), sehr traditionsreiche Schule mit einem hohen Niveau war. Neben mir gab es noch eine weitere Austauschschülerin, so dass wir mit offenen Armen und großem Interesse von unseren Mitschülern aufgenommen wurden. Die Fächerauswahl war groß und ich wurde von meiner guidance counceler bei der Auswahl gut beraten. Auch ein Fächerwechsel während des Jahres war ohne Problene möglich.
Insbesondere durch die drei Orientation Weekends während des Jahres hatte ich Kontakt zu anderen AFS schülern aus allen möglichen Ländern . So haben sich internationale Freundschaften entwickelt, die teilweise bis heute anhalten.
Nach der Rückkehr und den Nachnereitungs Seminaren hatte ich die Möglichkeit, mich ehrenamtlich für AFS zu engagieren. Davei konnte ich meine Erfahrungen nicht nur am weitere Generationen von Austauschschülern weitergeben, sondern auch persönlich mit ihnen wachsen. Durch hochwertige Ehrenamtlichen-Schulungen wird “lebenslanges lernen“ gelebt.

Jeder/m, der/die das Austauschjahr nicht nur als purer Konsument zum aufwerten des Lebenslaufes machen möchte, kann ich AFS nur wärmstens ans Herz legen.