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bewertete am 02.12.19 den "Schüleraustausch Paraguay" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Mit dem AFS bin ich voll und ganz zufrieden. Die Vorbereitungsseminare waren nicht nur sehr hilfreich für mein Austauschjahr, sondern waren auch eine tolle Möglichkeit, Gleichgesinnte kennen zu lernen. Außerdem hatte ich jede Menge Spaß!

Auch die Betreuung lief gut. Nach 4 Monaten habe ich die Gastfamilie gewechselt, da die Chemie zwischen uns einfach nicht stimmte. AFS hat recht schnell eine neue Gastfamilie gefunden. Aus persönlichen Gründen musste ich mein Austauschjahr 2 Wochen vor eigentlichen Programmende abbrechen. Hier wurde ich vor allem von den Betreuungspersonen in Deutschland unterstützt und auch meine frühere Abreise hat reibungslos geklappt.
Durch meinen Gastfamilienwechsel habe ich zwei Schulen kennenlernen dürfen. Die Erfahrung "Schule in Südamerika" war natürlich sehr spannend, auch wenn die Qualität der Bildung in keinster Weise der europäischen entspricht, obwohl beide Schulen Privatschulen waren. Da ein Austauschjahr ein einziges Lernerlebnis ist - ich habe nicht nur Spanisch gelernt und mein Englisch deutlich verbessert, eine völlig fremde Kultur und kennen- und verstehen gelernt, und insgesamt eine unglaubliche Bereicherung für meine persönliche Entwicklung erfahren - halte ich die Qualität schulische Bildung für weniger relevant. Zurück in Deutschland hatte ich jedenfalls keine Probleme und das obwohl mir der Lerninhalt der 11. Klasse komplett fehlte. Im Gegenteil, nach meinem Jahr in Paraguay haben sich meine Noten und meine Motivation deutlich verbessert.

Meine erste Gastfamilie war grundsätzlich sehr freundlich und liebenswert, jedoch hat einfach die Chemie nicht gestimmt, sodass ich in eine neue Gastfamilie gewechselt bin. Diese hatte 4 Kinder in meinem Alter (zwischen 15 und 21), mit denen ich mich sehr gut verstanden habe. Auch meine Gasteltern waren super. Natürlich gab es hier und da Konflikte, aber dies gehört meiner Meinung nach zur Erfahrung "Schüleraustausch" dazu und Streit gehört im Teenageralter ja auch irgendwie zum Familienleben dazu ;)

Richtig gut gefallen haben mir auch die Seminare vor Ort (es gab ein Arrival Camp, ein Midstay Camp und ein End of Stay Camp), sowie die Nachbereitungswochenenden in Deutschland.

Vom AFS und insbesondere den tollen, motivierten, engagierten Ehrenamtlichen war ich so begeistert, dass ich mich selbst jahrelang für den AFS ehrenamtlich engagiert habe. So war ich Betreuerin für Austauschschüler in Deutschland, habe Camps geleitet und betreut und bei den An- und Abreisewochenenden geholfen.

AFS hat definitv mein Leben in vieler Weise geprägt und bereichert und ich froh, dass ich damals diese gute Entscheidung getroffen habe.