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bewertete am 03.12.19 den "Schüleraustausch Australien" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ausgewählt und vorbereitet wurde ich von Ehrenamtlichen des Komitees Kassel, in dessen Umfeld ich als Jugendliche lebte. Hier lernte ich engagierte Jugendliche kennen, die ihren Austausch schon hinter sich hatten. Sie gaben ungeschönte und praktische Tipps für den Aufenthalt. Das fand ich spannend und lebensnah. Außerdem lernte ich bereits einige der "Mitreisenden" meines Jahrgangs kennen. Auch das machte mich zuversichtlich und steigerte die Vorfreude.

Vor Ort in Melbourne gab es ein aktives Komtiee-Leben. Meine engsten Bezugspersonen waren auch hier die ehemaligen, australischen AFSer, die sich sehr darum kümmerten, dass Victor (aus Costa Rica) und ich gut Anschluss fanden.

Meine Schule war eine private Mädchen-Schule. Was mich zunächst eher skeptisch stimmte, habe ich im Verlauf des Jahres lieben gelernt: das stressfreie soziale Klima, weil Jungs zumindest im direkten Schulalltag einfach keine Rolle spielten, war Hammer! Ähnlich wandelte sich meine Einstellung zur Schuluniform von stoischem Ertragen zu echter Leidenschaft.

Meine Familie bestand aus Mama, Papa, Sohn und Tochter. Ich war das Nesthäkchen und auch einzige Schulkind. Beide Geschwister waren im ersten Jahr an der Uni und hatten von daher mit mir weniger Berührungspunkte. Unsere Alltagssituationen waren einfach zu verschieden. Dennoch nahmen sie immer mal wieder an AFS Aktionen teil und waren bei Familienferien dabei. Ein sehr, sehr inniges Verhältnis hatte ich zu meiner Mum. Sie wurde inner-familiär zur engsten Vertrauten und zum role model lange nach Ende des Austausches.
Insgesamt eine Erfahrung, die mich sehr geprägt hat, die ich nicht missen möchte und mich zu der gemacht, die ich heute bin.