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bewertete am 09.12.19 den "Schüleraustausch Portugal" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vor ca. 6 Jahren habe ich mich dazu entschieden für ein Jahr ins Ausland zugehen. Obwohl ich zunächst nur für ein halbes Jahr gehen wollte,habe ich mich nach langem hin und her für ein Jahr entschieden. Diese Entscheidung war wohl eine der besten die ich hätte Treffen können. Auch wollte ich zunächst wie die meisten in die USA gehen, dies habe ich allerdings nach dem ersten AFS-Camp überworfen und mich schlussendlich für ein Jahr in Portugal entschieden.

Vorbereitung

Auf insgesamt 3 Vorbereitungen wurde ich bestens auf mein Auslandsjahr vorbereitet. Dabei habe ich zunächst allgemein über kulturelle Unterschiede etwas erfahren. Der Schwerpunkt hier lag auf interkulturellem Lernen. Anschließend bei der 3. Vorbereitung wurde dann schließlich auf unser Gastland eingegangen, so dass ich mit gewissem Hintergrundwissen in mein Jahr gestartet bin. Bei den Vorbereitung war es auch immer sehr schön sich mit gleichgesinnten austauschen zu können und gerade bei der länderspezifischen Vorbereitung habe ich die Austauschschüler kennen gelernt, welche mit mir gemeinsam nach Portugal geflogen sind und ähnliche Sorgen, Ängste oder einfach nur Fragen hatten.

Betreuung

a. im Ausland

Während meines Jahres hatte ich immer mindestens eine Kontaktperson, die mir bei allen meiner Fragen zu Verfügung stand. Auch in schwierigen Situationen (schwierige Situationen kommen vor und sind auch nicht unbedingt vermeidbar) konnte ich immer mit meiner Kontaktpersonen reden und die nötige Hilfe suchen. Gerade bei Konflikten innerhalb der Familie hat meine Kontaktperson mir unglaublich weitergeholfen und konnte mit mir gemeinsam die Konflikte lösen.

b. in Deutschland

Auch die Betreuung vor und nach dem Auslandsjahr war hervorragend. Nicht nur dass man sich vor dem Jahr immer an die lokalen Ehrenamtlichen bei Fragen wenden konnte hat einem die nötigen Halt und

Schule

Ich war an einer normalen öffentlichen Schule, welche mich herzlich aufgenommen hat. In Portugal ist das Schulsystem anders als hier aufgebaut und man wählt einen Schwerpunkt. Mein Schwerpunkt war Wissenschaften, so dass ich viel Chemie, Physik, Mathe und Bio Unterricht hatte. Mit dem gewählten Schwerpunkt hat man relativ viel Schule im Vergleich zu den anderen Schwerpunkten. Dies kann gerade am Anfang echt gut sein um sich einzuleben und Freundschaften aufzubauen. Auch lernt man hier am schnellsten die Sprache, da man zwangsläufig mit Portugiesisch Konfrontiert ist.

Familie

Ich habe bei einer alleinerziehenden Mutter mit einem Kind gelebt, mit der ich mich immernoch sehr gut verstehe auch wenn das Jahr mittlerweile eine Weile zurück liegt haben wir noch sehr engen Kontakt und ist für mich immernoch wie eine 2. familie.

Was macht AFS für mich so besonders?

Während der Vorbereitungswochenenden entsteht eine enge Bindungen mit gleichgesinnten aus denen enge Freundschaften entstehen können. Die Arbeit basiert auf Ehrenamt und die Wochenenden werden von Ehrenamtlichen durchgeführt. Bis heute bin ich ehrenamtlich aktiv.