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bewertete am 11.12.19 den "Schüleraustausch Costa Rica" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitung durch AFS war einfach nur super. Es gab insgesamt 4 Veranstaltungen vor dem Austausch, 4 Veranstaltungen in Costa Rica und 2 Nachbereitungen wieder in Deutschland. Mich haben von Anfang an der AFS-Spirit, die Workshop-Inhalte und v.a. die ehrenamtlichen Betreuer*innen gefallen, die größtenteils selbst im Ausland waren. Es hat einfach richtig viel Spaß gemacht und mich sehr gut auf mein Auslandsjahr vorbereitet. Ich habe bei AFS Freunde fürs Leben gefunden.

Betreuung

Ich habe mich vor, während und nach meinem Auslandsjahr immer sehr gut betreut gefühlt. Auf Fragen an das Büro wurde immer schnell reagiert. Im Ausland hat sich meine ehrenamtliche Betreuerin jeden Monat mit mir getroffen und wir waren z.B. Kaffee trinken. Wir sind sehr gut miteinander klar gekommen und sie hat mir geholfen, als ich es gebraucht habe. Es ist total normal, dass nicht immer alles zu 100% super ist und manchmal braucht man einfach einen gleichgesinnten zum Reden. Meine Betreuerin war ca. 3 Jahre älter als ich und war selbst mit AFS für ein Jahr in Deutschland. Sie konnte mich also sehr gut verstehen. Die Betreuer*innen auf den Camps waren wie gesagt echt immer total super und tolle Vorbilder für mich.

Schule

Ich bin in die Abschlussklasse (11. Klasse) einer weiterführenden Schule in Cartago gegangen. Das war total super, weil ich dadurch mit meiner Gastschwester in einer Klasse war und nebenbei all die Abschluss-Aktivitäten wie die Serenata, den Abschlussball und die Verabschiedungsfeier miterleben durfte. Der Schulalltag in Costa Rica war ganz anders in Deutschland. Zum einen hatte ich andere Fächer, wie z.B. Tourismus, zum anderen ist der Unterricht ganz anders aufgezogen (viel Frontalunterricht) und das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist deutlich persönlicher und herzlicher als in Deutschland.

Familie

Meine Costa Ricanische Gastfamilie ist zu meiner zweiten Familie geworden und wir haben uns seit dem noch ein paar mal wiedergesehen. Ich war in einer Familie mit einer alleinerziehenden Mutter und meine Gastschwester war gleichalt wie ich. Was für mich total toll war, war dass ich in Costa Rica auch ganz viele Onkels, Tanten, Cousins und Cousinen hatte, die ich alle ca. 1 Mal in der Woche gesehen habe. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, da ich in Deutschland nur eine sehr kleine Familie habe. Ich habe sie alle sehr ins Herz geschlossen und sie haben mich von Anfang an wie ein Familienmitglied aufgenommen. Meine Gastmutter hat mich immer mit "mi hija alemana" vorgestellt, was "meine deutsche Tochter" bedeutet.