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bewertete am 16.07.20 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Ich wusste schon immer, dass ich das Reisen liebe. Ich fing an mit einer kleinen Sprachreise nach Brighton und habe Blut geleckt. Selbstständig die Stadt entdecken, neue Freunde finden, neue Kulturen kennen lernen und Sprachen wirklich verstehen. Das gefiel mir so sehr, dass ich ein Auslandsjahr machen wollte. Aber mit wem und wohin? Wie jeder Interessent besuchte ich verschiedene Websites, Infoveranstaltungen und recherchierte viel zu Stipendien sowie den jeweiligen Versicherungen im Ausland durch die Organisation. Nach weiteren Gesprächen habe ich mich dann sehr bewusst für AFS entschieden, da sie einfach etwas Neues waren und sich von den anderen Organisationen abhoben, nicht nur durch die Anzahl der Stipendien und einer sehr guten Versicherung, sondern auch im Menschlichen. Schon bei der Vorbereitung bekam man mit, wie nah sich alle standen und das weil sie eine gemeinsame Erfahrung teilen durften und das wollte ich auch!

Betreuung

AFS weist eine umfassende Betreuung der Schüler*innen auf und setzt sich auch mit den Eltern auseinander. Für beide Parteien ist das ein neuer Schritt in unbekanntes Territorium. Auf Infoveranstaltungen können Eltern erfahrene Ehrenamtliche (deren Kinder meist selbst ein Auslandsjahr absolviert haben) zu allen Themen Fragen stellen und bekomme diese zu Kaffee und Kuchen beantwortet, während die Schüler*innen die ersten großen Erfahrungen auf den ersten Camps machen dürfen. Dort kümmern sich offene und (meist) nicht sehr viel Ältere um das Wohl. So erhoffen wir uns eine möglichst schnelle, vertrauensvolle Basis, um bei allen Fragen zur Seite stehen zu dürfen. Nach der Vorbereitungen geht es in das jeweilige Land (in meinem Fall die USA) und dort hat jeder Austauschschüler auch nochmal einen Ansprechpartner, falls unerwartete Probleme auftreten sollten. Meine Ansprechpartnerin war nicht so jung, wie ich es aus Deutschland gewohnt bin. Dennoch hat sie stets probiert mir zur Seite zu stehen und mind. 1x im Monat waren wir im Kontakt, um den aktuellen Stand der Lage zu notieren. Auch nach dem Auslandsjahr wurde ich bestens durch Nachbereitungscamps betreut und durfte alle Freunde vor dem Auslandsjahr wiedersehen.

Schule

Meine Schule in den USA war ideal! Ich durfte an neuen Sportprogrammen teilnehmen, lernte viele neue Leute kennen und lernte die Kultur fernab meiner Gastfamilie lieben und schätzen. Ich habe Freundschaften geschaffen, zu welchen ich immer noch engen Kontakt pflege und welche ich auch schon nach dem Auslandsjahr wieder besuchen durfte (weitere Reisen sind geplant). Die Schule hat mir des Weiteren dabei geholfen meine ersten Pläne für ein Studium zu festigen.
Während der Schulzeit durfte ich auch mit der Schule viel reisen und habe neue Seiten an mir kennen gelernt, da der Lehrplan relativ frei gestaltbar war und ich so ganz neue Hobbies entdecken durfte.

Familie

Ich liebe meine zweite Familie dort! Wir haben eine Beziehung zueinander gefunden, welche tiefer nicht hätte sein können. Am Anfang war ich nicht sonderlich begeistert, aber wir fanden unglaublich schnell einen Draht zueinander. Also ja, der erste Eindruck kann trügen. Mit und durch meine Familie konnte ich auch dort viel reisen und viele neue Dinge erleben, Konversationen führen, welche mich auch heute noch prägen und hatte die Chance mich selbst neu zu definieren. Nicht das Land hat mein Auslandsjahr definiert, sondern die Freunde und Familie dort. Auch heute stehe ich im regelmäßigen Kontakt zu ihnen und wir halten uns up-to-date. Schon alleine durch sie, hat sich mein Auslandsjahr gelohnt. Ich durfte neues Essen kennen lernen, neue Orte, neue Menschen, neue Ereignisse und wunderschöne Familientraditionen. Damals und auch jetzt stehen sie mir zur Seite und helfen bei Entscheidungen weiter und geben immer einen Rat. Ich bin diesen Menschen und ihren offenen Herzen mehr als nur dankbar. Sie sind nicht nur eine Gastfamilie, sie wurden meine zweite Familie.