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bewertete am 21.07.20 den "Schüleraustausch USA" mit AFS Interkulturelle Begegnungen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

AFS bereitet die Austauschschüler perfekt auf ihre Erfahrungen im Ausland vor. Es gibt sehr viel Informationsmaterial, welches auch im Ausland hilfreich ist. Die Vorbereitungen sind lehrreich, unterhaltsam und machen viel Spaß. Bei den Vorbereitungen und auch bei den Camps vor Ort, habe ich viele wichtige Sachen gelernt, aber vor allem habe ich viele neue Menschen aus verschiedenen Ländern kennengelernt, mit denen ich mich über meine Probleme und Ängste austauschen konnte. Besonders hilfreich sind die Unterhaltungen mit den Camp-Leitern, welche ebenfalls im Ausland waren und uns so bei unseren Problemen besonders gut beraten konnten.

Betreuung

Meine Betreuerin im Ausland hat gleich bei mir um die Ecke gewohnt und war immer für mich da, wenn ich Fragen oder Probleme hatte. Sie hat sich einmal im Monat mit mir und meinen Gasteltern getroffen, um sicherzustellen, dass es mit gut ging und das es keine Probleme in der Familie gab. Ich habe mich nie allein gefühlt und hatte immer einen sicheren Ansprechpartner. Auch gab es vor Ort in meinem Gastland Camps, bei denen mit uns über Probleme und Erfahrungen gesprochen wurde. So hatten wir auch dort die Möglichkeit Hilfe zu suchen, falls es Probleme gab und auch mit anderen Schülern darüber zu reden.

Schule

Ich war auf einer öffentlichen Schule und ich hatte noch nie so viel Spaß am Schulalltag. Es gab viele außerschulische Aktivitäten und auch der Unterricht war sehr kreativ und lehrreich. Ich bin zum ersten Mal richtig gerne zur Schule gegangen. Meine Lehrer waren alle super und haben mich immer 100% unterstützt! Unser Direktor war der nettesten Mensch, den ich kennengelernt habe und auch meine Mitschüler waren sehr nett. Vor allem die außerschulischen Aktivitäten waren super! Vor allem im Schultheater war ich sehr aktiv und ich habe fast jeden Nachmittag im Theater verbracht. Der Unterricht ist mir nicht schwer gefallen und mir hat es gut gefallen, dass ich mir meine Fächer zum größten Teil selber aussuchen durfte. Mit der englischen Sprache hatte ich keine Probleme und meine Lehrer haben aber trotzdem immer darauf geachtet, dass ich überall mitkomme.

Familie

Meine Gastfamilie ist wie eine zweite Familie geworden. Ich bin jetzt schon 3 Jahre wieder zuhause, aber ich habe immernoch regelmäßig Kontakt mit ihnen. Das Familienleben war ganz normal, es war garnicht komisch, dass ich plötzlich in einem anderen haus bei fremden leuten war. Es war irgendwie ganz selbstverständlich und nach 2 Wochen war ich schon wie ein festes Familienmitglied. Natürlich muss man auch mal bei den Hausarbeiten helfen, aber das ist ja normal. Wir hatten auch Haustiere und das war eine neue Erfahrung für mich. Fand ich aber super! Ich habe mich auch super mit meinen Gastgeschwistern verstanden und meine Gasteltern waren auch wundervolle Menschen. Auch wenn es mal ein bisschen Streit gab, konnte dieser meist schnell aus der Welt geräumt werden. Auch die Familie meiner Gastfamilie war super lieb und hat mich gleich aufgenommen. Ich liebe sie wirklich alle sehr.

Ich kann allen Schülern nur empfehlen ein Auslandsjahr zu machen. Es ist eine Erfahrung, die einen für ein Leben lang begleitet. Nicht nur lernt man neue Sprachen, neue Kulturen und neue Menschen kennen, aber man lernt selbstständiger zu sein und gewinnt an selbstbewusstsein. Ich muss sagen, dass ich auch sehr viele Freunde über AFS gefunden habe, entweder auf den Vor- oder Nachbereitungen oder auf den Camps im Gastland.
Die Vereinigten Staaten sind ein Land in dem es besonders viele verschiedene Kulturen gibt, die man kennenlernen kann. Außerdem ist Nordamerika ein Land, in dem es so viele verschiedene Landschaften gibt, die es sich lohnt zu erkunden. Ich kann die Vereinigten Staaten als Gastland sehr empfehlen.