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Person bewertete am 10.03.16 den "Schüleraustausch England" mit CAP

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Ich habe mich mit noch 14 Jahren dazu entschieden, ein Austauschjahr machen zu wollen. Dann habe ich meine perfekte Organisation gefunden und mach 3 Monaten von furchtbar langem Warten (ich hatte meine Familie im Mai, also zurückblickend hatte ich sie unglaublich früh!) wurde mir endlich meine Familie zugeteilt. Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmama, meinem Gastpapa, und meinem 8 Jahre altem Bruder. Ich verstand mich sehr schnell sehr gut mit meiner Gastfamilie: mit meiner Gastmama ging ich öfter shoppen und redete viel über die Schule und meine Freunde mit ihr, mit meinem Gastpapa habe ich mich oft über Musik unterhalten und auch über sonst alles, und mit meinem Gastbruder spielte ich Spiele, redete und brachte ihm sogar ein bisschen Gitarre bei. Somit war mein Austauschjahr schon ein halber Erfolg, da die Gastfamilie ja einen unglaublich großen Teil spielt in einem Austauschjahr.
An meinem 2. Tag in England wurde mir dann eine andere (und einzig andere) Gastschülerin, Elena, vorgestellt, die aus Italien kam und 2 Häuser von mir entfernt wurde. Unschwer auszurechnen, dass wir bald (um genau zu sein innerhalb von 4 Tagen) die besten Freundinnen wurde. Mit ihr zusammen machte ich die meisten Erfahrungen in meinem Austauschjahr, wie zum Beispiel das erste Mal Busfahren oder der erste Tag in der Schule.
Mein erster Tag in der Schule war im übrigen der furchteinflößendste als auch der erfahrungsreicheste Tag in meinem Austauschjahr: Die Schule hatte für die Sixth Form - das ist praktisch die Oberstufe in England und in diese Jahrgangsstufe gehörte ich, auch wenn ich ein Jahr jünger war - an diesem Tag noch nicht offiziell begonnen, dennoch liefen überall Schüler herum, die so ganz anders wirkten als die Schüler in meiner deutschen Schule. Der Direktor der Schule bat dann 3 der herumsitzenden Schüler mir und Elena die Schule zeigen sollten. Und diese Schule war unglaublich! Sie war riesig und so geräumig und sehr modern. Jeder Schüler hatte jederzeit Zugang zu eine Laptop oder ( aber dafür musste man schnell sein) zu einem iPad. Alle Lehrer, die wir auf dieser Tour getroffen haben, waren unglaublich freundlich und bombardierten uns praktisch mit Fragen.
Der 2. Tag war noch immer sehr nervenaufreibend, aber lange nicht so schlimm wie der Erste. Meine Fächer hatte ich schon gewählt und langsam arbeitete ich mich in diese Schulgemeinschaft ein. Schon bald wusste so ziemlich jeder, dass ich die Austauschschülerin war und es war dementsprechend leicht neue Leute kennenzulernen. Nach einer Woche hatte ich meinen Kreis aus Freunden gefunden und meinen festen Sitz in dieser Gruppe. Wir gingen an den Wochenenden nach London, oder ins Kino, oder shoppen, oder wir gingen einfach zu jemanden nach Hause und redeten über alles, was wir wollten. Die ersten 3 Monate gingen um wie im Flug und im Dezember ging Elena wieder nach Italien, da sie nur ein Austauschjahr für 3 Monate machte. Danach war es wie am ersten Schultag, denn alles änderte sich, aber nach 1 bis 2 Wochen war alles wieder normal.
In den Pfingstferien ging ich mit meiner Familie nach Edinburgh für eine Woche, da mein Gastbruder dort an einem Golfturnier teilnahm. Auch Edinburgh war absolut unglaublich, so grün und so voller Schottenröcke und Dudelsäcke. Es ein komplett neues Erlebnis für mich und ich würde es jederzeit wiederholen.
Eineinhalb Monate später flog ich zurück nach Deutschland und glaubt mir wenn ich sage, dass das das schwerste war, was ich jemals getan habe. Es dauerte noch eine Woche in Deutschland bis ich wirklich verstand, dass alle meine Freunde in England nicht mehr bei mir waren. Es war furchtbar, aber ich denke, dass das der Beweis dafür ist, wie gut es mir gefallen hat.
Wenn sich irgendjemand nicht entscheiden kann, ober er/sie einen Schüleraustausch machen soll, dann habe ich nur folgenden Tipp: Riskiert es! Die Chance, dass ihr nicht das Erleben werdet, was ihr euch wünscht, ist bei etwa 99 Prozent, aber ihr werdet euer komplettes Leben und euer komplettes Ich verändern und zwar ins Positive!
Ich hoffe, ich konnte helfen
Viel Glück und Spass und Freude
Bye
Mattea

PS: Es tut mir wirklich leid, dass meine Grammatik noch nicht wieder vollkommen da ist, aber in England habe ich doch sehr viel verlernt, wenn es um die Deutsche Sprache geht ;)

Vorbereitung:
Die Vorbereitung aufs Austauschjahr war äußerst hilfreich vor allem in Bezug darauf, wie man sich mit seiner Gastfamilie auseinandersetzen sollte und auch was in den anderen Ländern als höflich bzw. unhöflich empfunden wird.

Betreuung:
Ich wusste immer, dass ich betreut wurde, aber ich habe mich dabei nie eingeengt oder sonstiges gefühlt.

Ansprechpartner:
Meine Ansprechpartner waren sowohl in Deutschland als auch in England hervorragend. Ich wusste immer, dass, sollte ich ein Problem haben, ich immer jemand zum Rat Fragen hätten (Gott sei Dank, ist bei mir nie etwas passiert, wofür ich wirklich Hilfe gebraucht hätte).

Familie:
Meine Gastfamilie war einfach nur großartig!

Schule:
Meine Schule war unglaublich! Ich habe noch nie so viele nette Menschen auf einen Haufen gesehen, ich wurde immer unterstützt, habe viele Freunde gefunden und zum ersten Mal machte mir die Schule wirklich sehr viel Spass.