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bewertete am 05.01.19 den "Schüleraustausch USA" mit Dr. Frank Sprachen und Reisen

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitung war super. Man wurde bestens auf alle möglichen Situationen vorbereitet. Das Seminar in Berlin sowie die Tage in New York haben mich mental auf den Austausch eingestellt. Das half mir wenig Heimweh zu haben und ungewohntes zu akzeptieren sowie mich und meinen Lebensstil an die Gegebenheiten anzupassen.

Betreuung

Die Betreuung in Deutschland war sehr gut. Man hatte immer einen Ansprechpartner, welcher viel Verständnis zeigte. Auch meinen Eltern fiel es dadurch leichter mich gehen zu lassen. Sie hatten, genau wie ich, das Gefühl in guten Händen zu sein. In den USA war das jedoch anders. Mein Local Coordinator war wenig interessiert und hat sich nicht wirklich um mich gekümmert. Sie hat einige Missverständnisse zwischen mir und meiner Familie verursacht. Am Anfang war ich mir nicht so sicher ob es mir gefällt wo ich war, da alles sehr klein war. Ich habe mich mit meinen Problemen an sie gewendet. Sie hat jedoch keinerlei Einsicht oder Verständnis gezeigt. Sie hat meine Gasteltern kontaktiert und ihnen erzählt, dass ich überlege zu wechseln und ich große Probleme hätte mich einzuleben. Dadurch kam es nur zu Problemen. Sie hat alles eher schwerer als leichter gemacht, weswegen ich mich auch nicht mehr an sie gewendet habe. Nach nur kurzer Zeit konnte ich die Missverständnisse mit meiner Familie aufklären. Von da an habe ich mich mit allem sofort an meine Gastfamilie gewendet. Mein Local Coordinator hat sich selten mal gemeldet und so habe ich auch wenig Kontakt zu ihr gehabt.

Schule

Um das vor weg zu nehmen: Ich habe mir unter einer Amerikanischen High School im ersten Moment etwas anderes vorgestellt. Meine Schule war ziemlich klein. (um die 280 Schüler) Man sollte keine Vorurteile haben, denn ich habe mir eine riesige Schule mit mehreren tausenden vorgestellt. Aber auch kleine Schulen sind toll. Ich war zwar im ersten Moment nicht so begeistert, da das Sportangebot und die Fächerauswahl sehr begrenzt waren. Das änderte sich sehr schnell. Es war alles sehr Familiär und jeder kannte mich. In den Sportarten habe ich mich gut geschlagen. Da die Schule sehr klein war, war ich als Austauschschüler sehr beliebt. Ich wurde auch zur Snowcoming Queen gewählt. Das war wie im Film und unvergesslich. Also nicht enttäuscht sein, wenn ihr an eine kleine Schule kommt, denn es kann das beste sein was euch passiert!

Familie

Meine Familie war der absolute Wahnsinn. Wir haben uns von Anfang an super verstanden. Ich hat vier kleine Gastschwestern. Mal was ganz anderes für mich, denn ich habe zuhause nur eine große Schwester und bin sowas also gar nicht gewohnt. Es war so toll! Die Mädels sind wie meine richtigen Schwestern. Ich vermisse sie sehr und fliege auch bald schon wieder hin. Sie haben mich sofort als neues Familienmitglied aufgenommen. Ich konnte meinen Gasteltern alles erzählen. Sie waren dort wie meine besten Freunde. Vor allem meine Gastmutter. Kann es kaum erwarten sie wieder zu sehen.