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bewertete am 14.10.20 den "Schüleraustausch USA" mit GYG Global Youth Group

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Mein Auslandsjahr in den USA war überwiegend ein sehr gutes Jahr. Ich hatte mich bereits im Sommer 2018 für ein Auslandsjahr in den USA ab 2019 bei der Global Youth Group beworben. Kurz nach meinem Bewerbungsinterview wurde ich dann auch schon in das Programm aufgenommen. Ich hatte mich für die Global Youth Group entschieden, da sie mir eine sehr persönliche Betreuung versprochen haben und da sie preislich ein faires Angebot gemacht hatten. Aus meiner Sicht konnten sie dieses Versprechen auch halten. Meine Ansprechpartnerin Johanna, war vom ersten Tag bis zum letzten Tag immer für mich erreichbar und ich habe mich sehr gut betreut gefühlt. Auch in den USA habe ich eine feste Ansprechpartnerin gehabt und Michele war stets für mich da, wenn ich sie mal brauchte. Da ich mich so früh angemeldet hatte, hatte ich auch schon im Februar 2019 meine Gastfamilie und wir konnten so über fast ein halbes Jahr schon Kontakt aufnehmen. Die ersten Skype Gespräche waren noch komisch, doch habe ich mich recht schnell darauf gefreut zu ihr zu fliegen. Meine Gastfamilie, dass waren Tod und Amy, meine Gasteltern, Lucas mein Gastbruder und Emily meine Gastschwester. Emily ist genauso alt wie ich, was mich besonders gefreut hat. Wir hatten auch vor meiner Ankunft schon viel Kontakt, so dass ich mich darauf gefreut habe, sie endlich am Flughafen persönlich kennenzulernen. Schnell habe ich mich wie zu Hause gefühlt und vermisse sie alle heute sehr. Leider kam im März das Coronavirus auf und ich musste nach Hause fahren. Meine Eltern hatten Angst, dass ich nicht mehr zurückkommen konnte. Wie ich von einigen anderen gehört habe, hätte ich aber auch dableiben können, da am Ende doch alle gut nach Hause gekommen sind. Gut fand ich es, dass nachdem meine Eltern so entschieden hatten, die Global Youth Group sehr engagiert war, mir einen passenden Flug zu organisieren und ich so gut nach Hause fliegen konnte. Somit finde ich es schade, dass meine USA Zeit so schnell vorbei war, aber gleichzeitig war ich auch froh wieder bei meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland zu sein.

Meine High School in den USA war ca. 20 Minuten vom Haus meiner Gastfamilie entfernt, so dass wir täglich von meinem Gastvater zur Schule gebracht wurden. In der Schule selbst gab es keine Klasse, sondern nur Kurse. Am ersten Schultag habe ich meine Kurse gewählt und habe darauf geachtet auch mal außergewöhnliche Fächer zu belegen. Dadurch hatte ich Fächer wie Fotografie, Buchhaltung, aber auch Fächer wie Englisch, Geschichte und Mathematik. Das Kurssystem hat dazu geführt, dass ich nicht immer mit denselben Leuten im Kursraum saß. Was ich aber gut fand, da ich dadurch möglichst viele neue Menschen kennengelernt habe ich einen breiten Freundeskreis aufbauen konnte. Besonders fasziniert war ich vom großen Angebot zum Abschluss des Schultags. Wir hatten bestimmt die Wahl aus über 50 Angeboten. Ich hatte mich dann für Theater eingeschrieben und konnte im Vorsprechen eine Rolle ergattern, was mich sehr gefreut hat. Insgesamt war die Schule zwar ganz anders als in Deutschland, aber gerade das machte sie so großartig.

Die Vorbereitung auf meinen Aufenthalt in den USA fand ich sehr gut. Besonders von den beiden Vorbereitungen bzw. Orientierungen in Deutschland und in New York war ich sehr angetan. Die Vorbereitung in Deutschland hat mich sehr gut auf meinen Aufenthalt in den USA vorbereitet und wir haben uns intensiv mit dem Leben in der Gastfamilie und dem Visum für die USA beschäftigt. New York war ein Mix aus Vorbereitung mit Seminaren und viel Sightseeing, wodurch ich zu Beginn New York entdecken können. Ich war vorher noch nie da und war begeistert.

Mein Fazit ist, mein Auslandsjahr in den USA war ein einmaliges, viel zu kurzes Erlebnis. Das ich jederzeit wieder mach würde und mich der Global Youth Group habe ich die für mich richtige Organisation an meiner Seite gehabt. Ich kann sie nur jedem empfehlen für einen Aufenthalt in den USA.