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bewertete am 08.10.19 den "Schüleraustausch USA" mit Youth For Understanding Komitee

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ich habe mich seit dem ersten Kontakt bei YFU sehr gut aufgehoben gefühlt.
Sowohl als Organisation als auch mit all den Menschen, mit denen ich zu tun hatte. Ich finde bemerkenswert wie die Haupt- und Ehrenamtlichen hier Zusammenarbeit und immer doch ein offenes Ohr haben und versuchen zu helfen - egal bei was.
Die Vorbereitungstagung kam mir anfangs sehr lang vor und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was da alles passieren soll. Es stellte sich aber als eine unheimlich lehrreiche und tolle Woche heraus. So viel habe ich nie wieder in meinem Leben auf einmal gelernt. Noch heute, lange nach dem Austauschjahr kann ich immer noch davon zehren.
Durchweg habe ich mich sehr gut betreut gefühlt und hatte immer einen Ansprechpartner wenn ich einen gebraucht habe. Kommunikation fand auf angebrachter Augenhöhe statt oder wurde zumindest probiert (manche Sachen waren mir auf Anhieb verständlich als Jugendlicher. Im Nachhinein verstehe ich sie aber sehr gut ;))
Von meiner Schule lässt sich auch viel gutes berichten. Ich habe mich hier fast überall ausprobieren können, ohne dass ich einen "Austauschschülerbonus" bekommen habe. Ich war wirklich der Teil der Schule, mit allen Höhen und Tiefen. Über die Schule und dazugehörige Programme (Musik und Sport) habe ich viele Freunde gefunden und einen Zusammenhalt erlebt, wie ich ihn nicht aus Deutschland kannte.
Dabei hat mir auch meine Gastfamilie sehr geholfen, bei der ich mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt habe. Ich bin am Ende Teil der Familie geworden und fühle mich immer noch so. Sie waren mein Anker im Austauschjahr und haben mich überall unterstützt. Auch Jahre danach stehen wir noch im Kontakt. Wir haben ein "ganz normales Familienleben" geführt, ohne riesige Reisetrips oder ähnliches sondern eben Alltag gelebt. Dabei konnte ich deren Lebensweisen gut kennen lernen und wurde ohne wenn und aber integriert.

Mein Austauschjahr ist das prägenste Jahr inmeinem Leben gewesen und es wird schwer, dies nochmal zu toppen. Ich habe so viel Erfahren, kennen gelernt und ausprobiert und ganz neben bei auch mich selbst viel besser kennen gelernt. Rückblickend ist das Austauschjahr so schnell um gewesen und es gibt doch so viele Erlebnisse und Eindrücke die mich seither begleiten und mir den Alltag erleichtern und mich offener sein lassen.

Grundsätzlich ist YFU eine unglaublich breit aufgestellte Organisation, die nicht eine Dienstleistung verkaufen sondern wirklich eine Chance etwas ganz anderes kennen und verstehen zu lernen. YFU stellt einem das Handwerkszeug zur Verfügung, man muss aber selbst aktiv werden im Austauschjahr. Viel hängt davon ab, was man selbst draus macht. Es gibt aber viel Unterstützung und Begleitung bei Bedarf. Hier lohnt es sich immer zu fragen und offen zu kommunizieren. Nur wer fragt, kann auch Antworten bekommen ;)

Das Gesamtpaket was YFU liefert ist wirklich grandios. Angefangen von einer durchdachten Auswahl, bei der nicht nur Streber durchkommen, den Unterstützungen und Informationen zum Ausfüllen von vielen Formularen, der Vorbereitungstagung und Austausch zwischen durch, der Begleitung der eigenen Eltern/Familie sowie der Gastfamilie vor, im und nach dem Austauschjahr, Treffen für die Austauschschüler und eine Nachbereitungstagung, Versicherung und Visumsunterstützung sowie weitere Sachen. Alleine einen Austausch auf die Beine zu stellen wäre mir sicherlich nicht gelungen - und wenn doch wäre es nie so geworden wie mein erlebtes Austauschjahr, Es ist klasse, dass man so von über 60 Jahren Erfahrung profitieren kann und immer weis, es ist jemand da der helfen kann. Es gibt ein riesiges Netzwerk was einen den Rücken stärken kann, wenn man es braucht.

Ich werde auf jeden Fall dem Verein weiter verbunden bleiben und freue mich darauf, selbst mal Gastfamilie zu sein. Ohne Einschränkungen Weiterempfehlbar! Mit YFU würde ich immer wieder in ein Austauschjahr gehen.