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bewertete am 12.11.19 den "Schüleraustausch USA" mit Youth For Understanding Komitee

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Ich war vor einigen Jahren mit YFU in den USA, genauer gesagt in Massachusetts. YFU war damals die Organisation meiner Wahl, weil meine ältere Schwester schon mit YFU im Ausland war und damals eine gute Erfahrung gemacht hatte. Was ich an YFU besonders toll fand, war, dass auf allen Veranstaltungen, also Auswahl, Vorbereitungstagung, Nachbereitungstagung und auch in meinem Austauschjahr sich Ehrenamtliche gekümmert haben, die selbst an dem Programm teilgenommen hatten, das hat die Atmosphäre sehr besonders gemacht. YFU hat mir damals auch mit einem Teilstipendium ermöglicht, meinen Traum vom Austauschjahr zu verwirklichen.
Insbesondere die Vorbereitungstagung war grandios, voller Spaß und war nicht nur für mein Austauschjahr wichtig, sondern war ein interkulturelles Training, bei dem ich wirklich was fürs Leben gelernt haben.
Das gilt wahrscheinlich für das gesamte Austauschjahr. Man macht Fehler, man hat wundervolle Zeiten und auch manchmal Schwierigkeiten und ganz nebenbei lernt man viel über sich selbst, die eigene Familie, eine andere Kultur. Grundsätzlich kann ich YFU von ganzem Herzen weiterempfehlen. In der Organisation steckt unheimlich viel Herzblut, eine gute Organisation und eine hohe Fairness gegenüber Programmteilnehmern. Außerdem ist YFU gemeinnützig, das heißt, die Organisation verdient kein Geld mit ihren Programmen.

Wer sich überlegt, eine Zeit im Ausland zu verbringen, dem würde ich außerdem drei Dinge empfehlen:
1. Geh ein ganzes Schuljahr, nach einem halben Jahr hatte ich das Gefühl gerade so richtig angekommen zu sein.
2. Lass dich nicht von den Preisen abschrecken. Es gibt einige Finanzierungsmöglichkeiten, beispielsweise Organisationen wie YFU die Teilstipendien anbieten, verschiedene andere Stipendienprogramme und auch Schüler-Bafög, das man nicht zurückzahlen muss
3. Geh während der Schulzeit. Ich bin im Studium auch ein halbes Jahr lang in Mexiko gewesen. Es war ebenfalls eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte - trotzdem war es anders. Ich würde sagen, dass ich das Land und die Kultur nicht so intensiv kennengelernt habe. Einfach, weil ich mit vielen anderen Austauschstudenten zusammengelebt und studiert habe. In den USA war ich in einer Familie, die mich wie ihr eigenes Kind behandelt hat, wo ich kein Deutsch sprechen konnte und wirklich ein amerikanisches Leben gelebt habe. Das beste, das überrascht vielleicht, war der Alltag.

Mein Austauschjahr ist inzwischen fast zehn Jahre her. Ich habe immer noch Kontakt mit meiner Gastfamilie. Gegen nichts würde ich diese Erfahrung tauschen, die immer noch anhält.