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bewertete am 10.04.20 den "Schüleraustausch Estland" mit Youth For Understanding Komitee

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Vorbereitung

Die Vorbereitung war sehr intensiv und im Nachhinein absolut hilfreich und sinnvoll. Mir wurde das Gefühl gegeben, dass YFU ernsthaft daran interessiert war, mir persönlich die beste möglichen Chancen auf eine bereichernd Lernerfahrung, persönliche Entwicklung und ein gelungenes Austauschjahr zu ermöglichen.
Alle Sorgen und Wünsche wurden Ernst genommen und es gab immer kompetente Ansprechpartner. Ohne die intensive Vorbereitung hätte mein Auslandsjahr mit Sicherheit anders ausgesehen.

Betreuung

Ich hatte vor Ort eine erwachsene und eine junge support Person, die in Nachbarorten gewohnt haben. Neben den regulären Treffen waren sie immer für Gespräche da, wenn ich Probleme hatte. Manchmal hat die Kommunikationskette nicht so gut funktioniert, sodass sich Entscheidungen und Informationsweitergabe verzögert haben. Aber die Betreuuenden waren immer um mein Wohlergehen bemüht und haben gut zwischen der Gastfamilie vermittelt.

Schule

Ich habe am Schwerpunkt-Programm Film teilgenommen und war daher auf einer Schule mit Multimedia-Profil. Meine Schule war großartig. YFU hat vorher sehr detailliert Absprachen getroffen und stand auch während des Jahres in beständigem Kontakt mit der Schule. Ich hatte Kennenlerngespräche mit der Schulleitung und meiner Klassenlehrerin bevor das Schuljahr losging und wurde aktiv in die Klasse eingebunden. Alle waren offen für eine flexible Gestaltung meines Stundenplans, Estnischstunden in der Grundschule wurden eingerichtet und die Lehrenden waren gut informiert, sodass sie auf mich zu kamen um gute Lösungen für meine Teilnahme am Unterricht zu finden. Ich habe Noten bekommen können und habe auch ein Zeugnis erhalten. Außerdem gab es an meiner Schule zahlreiche extracurriculare Angebote, die ich sehr genossen habe.

Familie

Ich habe einmal die Gastfamilie gewechselt. Beide Familien waren grundsätzlich gut als Gastfamilie geeignet, ich hatte je mein eigenes Zimmer und sie waren mit den Vorstellungen von YFU vertraut. In meiner ersten Gastfamilie hatte ich gasteltern und zwei Gastgeschwister (12, 15) und in der zweiten eine Gastmutter, deren Tante und eine andere Austauschschülerin. Mit meiner ersten Gastfamilie hat die Chemie leider gar nicht gestimmt, auch weil meine Gastgeschwister eigentlich nicht Gastfamilie sein wollten.