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bewertete am 10.04.20 den "Schüleraustausch USA" mit Youth For Understanding Komitee

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
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Ein Jahr Austausch im Nord-Osten Amerikas:
Die Vorbereitung durch YFU war mega gut und ich habe bis heute noch gute Erinnerungen an diese Woche. Es ist unbeschreiblich, wie viel Spaß man in dieser Woche hatte und wie viele neue Menschen man kennengelernt hat. Aber nicht nur das, sondern auch dass man sehr gut und mit vielen sozialkulturellen Inhalten auf sein Auslandsjahr vorbereitet wurde. Somit war man viel besser auf die fremde Kultur und auf das andere Verhalten der Menschen vorbereitet und konnte auch während der Auslandsjahres schon viel über sich und für sich selber lernen.

Die Betreuung und der Aufenthalt in den USA war ebenfalls kaum zu übertreffen. Natürlich muss man immer ein Funken Glück mit der Gastfamilie haben, dennoch klappt es meistens auch durch die gute Vorauswahl der verantwortlichen Leiter vor Ort. Auch die Seminare in Amerika waren durchaus hilfreich und haben viel Spaß gemacht. Außerdem gab es zahlreiche Möglichkeiten mit YFU Ausflüge zu verschieden Orten zu machen, die ich sehr empfehlen kann, da man einfach den YFU Flair erlebt, der etwas für sich ganz eigenes ist.

Die Schule dort war mit einer deutschen Schule kaum zu vergleichen. Allein die Größe, aber auch der Ablauf und die Menschen war komplett anders.dennoch würde ich sagen, dass ich eine gute Zeit an der schule hatte. Vor allem aufgrund der verschiedenen Aktivitäten, wie zum Beispiel die verschiedenen Sportprogramme, Musikmöglichkeiten, Arbeit am yearbook und die ganzen Sportevents bei denen man zuschauen konnte. Auch die Auswahl an Fächern war riesig, wobei ich nicht weiß, ob dies so einheitlich in Amerika ist.

Eine Gastfamilie für mich zu finden, hat etwas länger gedauert. Viele meiner YFU Freunde wussten bereits, wohin es für sie gehen sollte und hatten auch schon ein Flugdatum, da wartete ich noch ungeduldig auf eine Nachricht von YFU. Ich kam dann zuerst in eine Willkommensfamilie, die sich nicht gleich verpflichten wollte, mich für das ganze Jahr aufzunehmen, da sie schlechte Erfahrungen hatten. Zum Glück wurde mir dies kommuniziert und ich wusste, wenn ich mich nicht allzu sehr daneben benehmen würde, dann konnte ich in der Familie bleiben. Dies hat dann auch geklappt und ich kam mit meiner Familie super gut zurecht. Wir haben heute noch Kontakt und versuchen uns alle paar Jahre zu besuchen. Natürlich spielt meine Gastschwester im gleichen Alter auch eine große Rolle bei.

Anschließend sollte noch die Nachbereitung in Deutschland nach der Rückkehr erwähnt werden. Auch hier gab es eine Tagung, nicht ganz so lang wie bei der Vorbereitung, dennoch sehr hilfreich um wieder in Deutschland anzukommen und aufgefangen zu werden, da man nach so einer langen Zeit in einer anderen Kultur schnell in ein Loch fällt. Gerade da knüpft YFU sehr gut an und nimmt einen an die Hand und hilft ihnen diese Probleme zu vermeiden. Weiterhin bekommt man auch "Werkzeuge" in die Hand gegeben, um möglichst viele Erfahrungen mitzunehmen und daraus zu lernen. Gerade Vor- und Nachbereitung runden das Austauschjahr ab und fördern den internationalen Austausch von Kulturen sehr.

Weiterhin finde ich es noch sehr wichtig zu erwähnen, dass die meisten Mitarbeiter bei YFU ehrenamtlich arbeiten. Dies ist dahingehend sehr interessant, dass sie sehr von dem Austausch überzeugt sind und den Austausch nicht nur aus finanziellen Gründen ermöglichen. Gerade dies hat vor allem bei mir noch einmal dazu geführt, mich für diese Austauschorganisation zu entscheiden. Aber auch die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle sind ehemalige Austauschteilnehmer und haben deswegen ein sehr gutes Verständnis davon, wie es einem geht, wenn man ein Problem hat und sie werden immer versuchen, das bestmögliche aus Problemsituationen herauszuholen.

Ich kann jedem ein Auslandsjahr bei YFU empfehlen und hoffen, dass er ähnlich gute Erfahrungen wie ich dabei macht.