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bewertete am 16.04.20 den "Schüleraustausch USA" mit Youth For Understanding Komitee

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
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Vorbereitung/Nachbereitung

Zum Vorbereitungsseminar bin ich für eine Woche aus Hessen in den "hohen Norden" Deutschlands gefahren. Dort haben wir eine sehr intensive, interessante und lustige Zeit erlebt. Es waren nur zukünftige Austauschschüler dort, die in die USA gehen wollten. Wir beschäftigten uns mit der Kultur, erfuhren Dinge, die wir nicht wussten. Aber auch für uns eher befremdliche Spiele wurden gespielt, die erst Sinn ergaben, als wir sie im Nachhinein besprochen haben. Da YFU keine Sprachreisen veranstaltet, wurde auch ein Demokratievortrag gehalten. Sehr interessante Gedanken strömten da auf uns ein! Der Wert dieser Vorbereitung wurde mir erst im Nachhinein bewusst.
Auch wenn es hier nicht gefordert ist: Es gab auch eine längere Nachbereitungstagung. Natürlich wurden hier die eigenen Erlebnisse besprochen, man hatte viel Spaß, denn es gab nur Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Im üblichen Umfeld ist das ja eher nicht der Fall. Das man einen "Reverse" Culture Shock erlebt, wurde hier nochmal angesprochen. Nach der Rückkehr fühlte sich alles so alt und bekannt an. Das (leider in manchen Fällen) böse Erwachen kam, als ich feststellte, das auch die "alten" Freunde ein Jahr ohne mich erlebt hatten. Ich musste erst wieder einen Platz in ihrer Mitte finden.

Betreuung

Die Betreuerin hatte einige Austauschschüler im Umkreis, die öfters bei ihr zu Partys, Veranstaltungen usw. geladen waren. Auch in der ein oder anderen brenzligen Situation zwischen meinen Gasteltern und mir konnte sie mit ihrem enormen Wissen und ihrer großen Erfahrung einspringen. Sie war eine "Huggerin" - d.h. dass sie unheimlich gerne umarmte und auch sonst war sie total herzlich.

Schule

Die Schule war okay. Ich habe nach den ersten 10 weeks von der 11 in die 12 gewechselt, so dass ich - ungeplanterweise - in den Genuss der Graduation kam. Leider wohnte ich recht weit außerhalb der Kleinstadt. Für viele Freunde war das zu weit und meine Gasteltern waren tagsüber weg. Also verbrachte ich viel Zeit zuhause. Ich habe bei einem Musical mitgemacht und war im "Track & Field" Team - also bei der Leichtathletik. Das hat Spaß gemacht und meine freie Zeit ordentlich gefüllt.

Familie

Sehr bemüht, super passend, leider machte die Gastmutter gerade eine schwierige Zeit durch, so dass sie sich nicht besonders mit mir befassen konnte. Im Nachhinein denke ich, dass wir beide mit der Situation überfordert waren.