Diese Frage stellt sich natürlich zwangsläufig allen künftigen Austauschschüler bevor es losgeht: Ist die Gastfamilie auch nett? Kann ich mich beim Schüleraustausch schnell integrieren? Oder sind die Angewohnheiten und Gepflogenheiten so gewöhnungsbedürftig für mich, dass ich mich vielleicht gar nicht recht einfinden kann? Wie du diesen Gedanken begegnen kannst erfährst du in den nächsten Abschnitten.

Ähnlich, aber anders

Eines vorneweg: Wer einen Schüleraustausch in die USA plant, reist in eine Kultur, die unserer sehr ähnlich ist. Bei einem Schüleraustausch in ein asiatisches Land sähe dies womöglich schon wieder ganz anders aus. Natürlich ist auch in den USA sehr vieles ganz anders als bei uns hier in Deutschland, aber die Kultur insgesamt ist ebenfalls eine westliche und dies vereinfacht vieles. Von vornherein solltet Ihr Euch darauf vorbereiten, dass das Familienleben in den USA ein anderes ist und man natürlich dementsprechend Rücksicht aufeinander nimmt. Wenn es Probleme gibt, ist das Beste – auch wenn das oftmals leichter gesagt ist als getan – wenn man darüber spricht. Wenn alle Stricke reißen, sollte man die Austauschorganisation um Hilfe bitten.

Teilnahme am Familienalltag

Doch soweit muss es ja nicht zwangsläufig kommen. Am besten, du versuchst zum Beispiel an den Mahlzeiten oder anderen Gepflogenheiten – soweit möglich und sofern gewünscht – teilzunehmen. Sei offen und versuche mit den Familienmitgliedern ins Gespräch zu kommen, interessiere dich für ihr Leben und erzähle deinerseits auch etwas von zu Hause. Sei höflich und hilfsbereit – das versteht sich aber ja von selbst, wenn man zu Besuch ist. Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Mithilfe im Haushalt. Klar, ein Austauschschüler ist keine Putzhilfe, aber eine gewisse Beteiligung ist sicher wünschenswert.

Aktivitäten mit der Gastfamilie

Je nach Austauschorganisation gibt es vielleicht auch Programme oder Angebote, an denen die gesamte Familie mit Austauschschüler teilnimmt. Diese Chance solltest du natürlich nutzen. Die amerikanische Gastfamilie hat sich dazu entschieden, dich auszusuchen und daher kannst du davon ausgehen, dass der gute Wille ihrerseits natürlich vorhanden ist. Sie werden neugierig auf dich sein und versuchen, dir während deines Schüleraustauschs in den USA ein möglichst positives und angenehmes Zuhause zu bieten. Zu einer guten Integration gehören daher natürlich immer beide Seiten.

Meistens wird gerade bei Schüleraustausch-Organisationen nach eingehender Prüfung auch eine möglichst zum Schüler passende Familie ganz individuell ausgesucht. Mach dir daher also erst einmal keine Gedanken, sondern freu dich darauf, ein Teil einer anderen Familie zu werden!