Carsten bewertete am 30.07.14 den "Schüleraustausch USA" mit EF High School Exchange Year

Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net Ich würde es jedem em ...
(4.6)

Ich würde es jedem empfehlen und auch nochmal machen sollte sich die Gelegenheit ergeben.

Vorbereitung:
EF macht ein Auswahlgespräch, bei dem man schon mal die wichtigsten Fragen klären kann, und dann gibt es noch ein Vorbereitungswochenende, bei dem hauptsächlich darüber geredet wird, was man machen sollte, wenn man Heimweh bekommt oder wenn man sich nicht mit Gasteltern oder Geschwistern versteht.
Es wird zusätzlich noch ein Vorbereitungscamp in der USA angeboten, was ich aber nicht besucht habe.
Ich selber habe mich gut auf den Flug und die kommenden 10 Monate vorbereitet gefühlt. Man hat uns erklärt, wie man ein Visum bekommt und wie man die Zollerklärung im Flugzeug auszufüllen hat, was für mich eine große Hilfe war, da ich bis letztes Jahr noch nie ein Flugzeug bestiegen hatte, geschweige den in der USA war.

Betreuung:
Von EF hatte ich einen direkten Betreuer, der mich mindestens einmal im Monat angerufen hat und den ich auch immer anrufen konnte, was ich aber, glaub ich, nie gemacht habe.
Mindestens einmal im Monat haben sich mehrere Betreuer der Region zusammen getan, um etwas zu veranstalten. Ich war zum Beispiel einmal mit allen EF-Austauschschülern beim Bowlen, Pizza essen, Eislaufen oder bei der Flugshow der Air Force Base.
Beim ersten Treffen wurde mit uns auch noch mal über Heimweh und das Vermeiden von möglichen Problemen mit der Gastfamilie gesprochen. Beim letzten Treffen wurde auch noch mal überprüft, ob wir alle Dokumente für den Heimflug besitzen und uns wurde auch erklärt, dass wir nicht erwarten sollen, dass sich daheim nichts verändert hat.

Ansprechpartner:
Wie schon bei dem Punkt Betreuung erwähnt, hatte ich einen Betreuer in Der Gegend den ich immer anrufen konnte und der mir dann auch weiter geholfen hat.

Familie:
Die genauen Daten zu meiner Gastfamilie habe ich etwa eine Woche vor dem Abflug bekommen und war damit so weit ich weiß der letzte in Deutschland. Allerdings hatte man mich etwa zwei Wochen vor dem Abflug informiert, dass eine Familie gefunden wurde, sie aber noch die Schule überprüfen müssten.
Meine Gastfamilie lebte in einem sehr kleinen Ort an der Grenze zwischen Washington und Idaho und bestand aus zwei kleinen Jungs, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe, einem Vater und einer Mutter. Sie haben mich alle sehr gut aufgenommen. Meine Mutter wollte mich immer zur Schule fahren wenn ich noch Sport hatte oder einfach nur bei anderen Spielen der Mädchen zuschauen wollte.
Ich bin mit meiner Familie auch öfter mal in Seattle gewesen, um Verwandte zu besuchen.
Für mich wurde auch eine Abschiedsfeier mit großem Aufwand organisiert zu der dann alle, die im Dorf wohnten, eingeladen waren.

Schule:
Die Schule war auch für amerikanische Verhältnisse sehr klein mit 37 Schülern in der High School (9.-12. Klasse), und um einiges einfacher als die in Deutschland. Ich war immer in den höchsten Kursen und bin immer noch gut zurecht gekommen. Man kannte jeden und es gab keine Auswahlverfahren für die Schulmannschaften.
Schulsport hatten wir immer mit mindestens einer anderen Schule zusammen, da wir sonst nicht genügend Spieler waren. Ich selber habe American Football, Basketball und Baseball gespielt und habe damit schnell Anschluss zu den anderen Amerikanern gefunden.
Ich war auch NHS-Mitglied, einzig allein, weil ich Austauschschülerin. Mit den zwei anderen amerikanischen Mitgliedern, einer Austauschschülerin aus der Niederlande, die auch an meiner Schule war, und dem Mathelehrer und seiner Frau sind wir auf Schulkosten nach Portland, Oregon zum Strand gefahren und haben uns dort ein College Basketballspiel angeschaut.
Mein persönliches Highlight war, als die Seniorklasse ein Donkey-Basketballspiel in der Schulturnhalle organisierte, das heißt, man spielt Basketball fünf gegen fünf, aber man muss auf einem Esel sitzen, wenn man den Ball wirft.

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