bewertete am 06.08.15 den "Schüleraustausch USA" mit EF High School Exchange Year

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner

Mein Austauschjahr in den USA war die beste Erfahrung, die ich in meinem Leben machen durfte. Anfangs hatte ich Angst, dass ich es nicht schaffe, dass das Heimweh im Schüleraustausch überhand nimmt und ich mich nicht zurecht finde. Aber diese Ängste wurden mir schnell genommen. Schon als mich meine Gastfamilie am Flughafen abholte verspürte ich Vertrauen und Geborgenheit. Und dies wurde bestätigt. Die Familie nahm mich direkt liebevoll auf und ich wurde in die Familie integriert und wie eine der Töchter behandelt. Gemeinsam haben wir viele schöne Erinnerungen gesammelt. Sie nahmen mich mit in unglaubliche Städte, wie Las Vegas, Los Angeles und San Francisco. Ich sammelte so viele tolle Eindrücke an diesen Orten, lernte die Menschen und die Kultur kennen und lieben.
Auch in der Schule wurde ich sofort gut aufgenommen. Die Schüler und Lehrer im Schüleraustausch waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit und gaben mir zudem wichtige Tips und Informationen. Die Auswahl an Klassen und Nachmittagsaktivitäten war überwältigend. Kurse wie Yoga oder Malen wären in Deutschland undenkbar. Umso mehr Spaß hat es gemacht, an ihnen Teil zu nehmen. In all meinen Kursen und Clubs habe ich so viele tolle Freunde gefunden mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt stehe. Gemeinsam haben wir viel unternommen, wie zum Beispiel Kino-Besuche und gemeinsam Essen gehen. Was mich direkt zu meinem nächsten Punkt bringt.
Ich habe im Vorfeld schon viel über amerikanisches Essen gehört, aber die Chance es zu probieren habe ich noch nie bekommen. Bis zu meinem Aufenthalt in den USA. Ich war so begeistert von der kulturellen Vielfalt der Gerichte und den vielen tollen Geschmäckern. Ob frittiere Oreos in Las Vegas oder leckere Burritos in kleinen mexikanischen Restaurants. Es war überwältigend. Da kann man auch mal die paar Kilo mehr in Kauf nehmen.
Ein weiteres großes Highlight meines Jahres waren die Feiertage. Noch nie habe ich erlebt, wie sehr diese die Menschen zusammen bringen. Es war atemberaubend mitzuerleben wie an Thanksgiving alle zusammen kommen und Truthahn essen, sich an Halloween alle verkleiden und sich an Weihnachten ganze Nachbarschaften in Traumländer aus Zuckerstangen und Kunstschnee verwandeln. An dieser Stelle mal ein großes Lob an die Dekorations-Künste der Amerikaner.
Auch der School-Spirit war beeindruckend.
Man fühlte sich stolz, dazu zu gehören und Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Bei jedem Football Spiel war die Stimmung atemberaubend. Alle kamen zusammen, die Gesichter in den Farben der Schule bemalt und mit Pom Poms wedelnd. Jedes Mal, wenn das Heim-Team Punkte gemacht hat, war die Menge am toben. So viel Zusammenhalt und Stolz habe ich noch nie erlebt. Es hat sich gut angefühlt ein Teil von so etwas zu sein.
Außerdem wurde es mir ermöglicht andere Kulturen kennen zu lernen. Ich habe viele Menschen aus anderen Ländern kennengelernt und mit ihnen Freundschaft geschlossen. Gemeinsam konnten wir uns über verschiedene Themen austauschen und unsere jeweiligen Meinungen äußern. Rückblickend betrachtet hat mich dies zu einem offeneren Menschen gemacht. Ich habe viele Erfahrungen und Eindrücke durch nur eine Person gesammelt.
Auch andere waren an meiner Kultur und Lebensweise sehr interessiert.
Etwas was mich wirklich sehr geprägt hat war außerdem das Selbstbewusstsein der Amerikaner. Man konnte tragen und aussehen wie man wollte, ohne verurteilt zu werden. Ich habe angefangen mehr ich selbst zu sein und hatte keine Angst mehr komisch angestarrt zu werden. Es war mir egal was Leute von mir dachten. Eine Sache die ich mitgenommen habe ist, dass es egal ist wie du aussiehst, an was du glaubst, was du vertrittst. Solange du du selbst bist ist alles andere egal. Du musst nur dir selbst gefallen und niemand anderen. Rückblickend hat mich diese Einstellung zu einem erwachsenerem Menschen gemacht. Und ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

Vorbereitung:
Ich wurde sehr gut auf meinen Aufenthalt vorbereitet, habe im Vorfeld viele nützliche Informationen erhalten, sowie interessante Einblicke von anderen Austauschschülern.

Betreuung:
Ich war sehr zufrieden mit meiner Betreuung. Es war ständig jemand erreichbar der meine Fragen beantworten konnte und bei meinen Problemen half.

Ansprechpartner:
Ja, es war stets jemand erreichbar, wenn ich Hilfe benötigt habe, sowohl in Deutschland als auch direkt vor Ort.

Familie:
Meine Gastfamilie war liebevoll, vertrauenswürdig und charismatisch. Ich habe mich sofort willkommen gefühlt und auch während des Jahres verlief alles sehr harmonisch. Trotz anfänglicher Angst, bin ich sehr glücklich, dass ich in diese Familie aufgenommen wurde. Besser hätte es nicht kommen können.

Schule:
An meiner Schule habe ich mich sofort aufgenommen und sehr wohl gefühlt. Die Schüler und Lehrer waren äußerst freundlich und hilfsbereit und es wurde mir ermöglicht in einer angenehmen und netten Atmosphäre zu lernen.