bewertete am 05.09.16 den "Schüleraustausch USA" mit EF High School Exchange Year

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net

Vorbereitung
Ich habe das Vorbereitungscamp über zwei Wochen in New York gebucht. Dort traf ich ca. 500 andere Austauschschüler, darunter auch ehemalige. Ich konnte schon einmal mein Englisch verbessern und die Kultur kennen lernen. Es war ein einmaliges Erlebnis! Auch in Deutschland gab es ein Vorbereitungstreffen, zu der eine Amerikanerin aus Boston gekommen ist. Außerdem erhielt ich sowohl Online als auch per Post Heftchen zur Vorbereitung auf konkrete Teile des Jahres, wie den Hinflug oder Heimweh, als auch mit Informationen zu den USA im Allgemeinen.

Betreuung
Bereits vor meinem Jahr war ich immer auf dem Laufenden, was meine Platzierung anging. Während dem Jahr standen mir eine lokale und eine überregionale Betreuerin zur Verfügung, die sich regelmäßig bei mir gemeldet haben, und die immer zur Verfügung standen, falls ich Probleme oder Fragen haben sollte. Zusammen mit anderen Betreuern wurden auch gemeinsame Treffen ca. einmal pro Monat organisiert. Diese waren Teilweise zur Vor- und Nachbereitung des Austauschs, als auch Partys oder Wochenendausflüge zu Großstädten und Nationalparks in der Gegend oder zum Skifahren.

Schule
Meine Schule galt als eher schlecht in der Region. Es mangelte an "school spirit" und die meisten vermieden es zu erwähnen, dass sie auf diese Schule gehen. Allerdings waren meine Mitschüler sehr nett zu mir und es fiel leicht, Freunde zu finden. Die Lehrer und Counselors waren ausgesprochen freundlich und haben sowohl bei großen als auch kleinen Problemen geholfen. Viele Schüler interessierten sich nur wenig für das Sportangebot, dafür gab es andere Angebote, zum Beispiel einen "Robotics Club", der mehrere große Auszeichnungen gewonnen hatte und sogar jedes Jahr nach China zu Wettbewerben flog.

Familie
Meine Familie hat eine Tochter und zwei Söhne, die alle jünger sind als ich. Zu Ostern wurden es dann drei Gastbrüder. Außerdem lebte auch eine Austauschschülerin aus Dänemark mit ihnen. Sie wohnen auf relativ kleinem Raum und ich teilte ein Stockbett mit meinem 9-jährigen Gastbruder. Ich fühlte mich als Teil der Familie und wurde auch von allen so behandelt. Meine Gasteltern halfen mir bei der Wahl der Fächer in der Schule und empfahlen mir Aktivitäten inner- und außerhalb der Schule. Wir haben viel zusammen Unternommen, zum Beispiel Camping am Colorado River oder Tagesausflüge zum Wandern und Sightseeing. Wir sahen regelmäßig zusammen Filme zu Hause oder im Kino, gingen Essen und spielten Karten- und Brettspiele.