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Person bewertete am 02.12.16 den "Schüleraustausch USA" mit EF High School Exchange Year

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Siegel

Vorbereitung: Ich würde die Vorbereitung als gut bezeichnen, da ich mir gewünscht hätte, dass noch ein wenig mehr auf den doch sehr häufig vorkommenden Familienwechsel eingegangen wird. Im Großen und Ganzen habe ich mich gut vorbereitet gefühlt. Ich habe am Camp teilgenommen und habe dort Freunde kennen gelernt mit denen ich noch heute Kontakte habe. Das Camp war für mich ein super Start da man Unterricht hat und sich damit einfach schon in die Sprache einfindet bevor man dann zur Gastfamilie kommt.

Betreuung: War gut. Habe mich am Anfang etwas unsicher gefühlt über die vorgekommenen Probleme zu sprechen, da ich das gefühlt, dass meine erste Gastfamilie sehr gut mit meinen IEC befreundet sei und dieser dann eher auf der Seite der Familie stehen würde. Dies hat sich am Ende anders herausgestellt und ich war sehr zufrieden mit der Betreuung.
Ich habe nur 2 Treffen während meines Jahres teilgenommen, das durch meinen RC veranstaltet wurde. Dort haben wir meist viel gegessen 😂 und einfach Zeit gehabt uns untereinander austauschen zu können.

Schule: War super schön und habe dort viele schöne unvergesslichen Momente erlebt. Ich war als Senior eingestuft und habe aber Mathe und Englisch für die zehnte Klasse genommen. Da die amerikanische Schule doch recht anders als die deutsche Schule ist, ist es die Erfahrung absolut wert. An meiner Schule konnte ich mir meine Fächer bis auf Mathe, Englisch und Government aussuchen und haben Klassen wie Ceramics und Video and Media Technology gehabt, in denen ich zum Beispiel Masken getöpfert habe oder die School News mit meinen Mitschüler vorbereitet und dann auch in der Schule täglich ausgestrahlt habe. Man findet eigentlich recht schnell Anschluss und findet Freunde, die einen dann auch oft überall mit hinnehmen. Meine Lehrer waren alle super super nett und sie haben mir geholfen wenn es mal nicht so geklappt hat und ich habe mich immer sehr wohl im Unterricht gefühlt.
Einer meiner schönsten Momente war der Moment als ich über die Bühne laufen durfte mit all den anderen Seniors. Natürlich trugen wir alle die so bekannte Cap and Gown und haben dann die Hüte alle hochgeworfen als wir "official graduates" waren.

Familie: Nach einem Familienwechsel habe ich mich super wohl gefühlt und könnte mir keine bessere amerikanische Familie vorstellen. Meine amerikanische Schwester (zu Beginn 5) und ich haben uns von Anfang an super verstanden und es fühlte sich an als würden wir uns schon unser ganzes Leben kennen. Auch meine amerikanischen Eltern spielen noch bis heute eine sehr große Rolle in meinem Leben. Sie haben mich durchweg unterstützt und mich wie ihre eigene Tochter behandelt.
Wir sind zudem viel gereist, wie zum Beispiel nach Florida oder nach North Carolina. Auch meine amerikanischen Großeltern haben mich totel lieb aufgenommen und mich wie ihr eigenes Enkelkind behandelt.
Als ich bei meiner zweiten Familie eingezogen bin aber ich nach wenigen Tagen viele Karten von überall aus Amerika erhalten und wurde von allen Freunden super lieb willkommen und aufgenommen.
Auch die Freunde, die ich während meines Jahres gemacht haben, waren bei uns immer herzlich willkommen und meine beste Freundin fährt heute auch noch oft rüber, um meine Familie und besonders um meine kleine Schwester zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen.
Ich werde nächsten Sommer wieder nach Amerika fliegen und kann es kaum erwarten. Ich denke, dass ich noch lange Kontakt mit meiner amerikanischen Familie haben werde, denn ich werde sie definitiv niemals vergessen. Sie waren die Menschen, die das Jahr so unvergesslich gemacht haben. Denn wenn man diesen Support der Gastfamilie nicht hat fällt es sehr schwer anzukommen und sich wohl zu fühlen.