bewertete am 28.07.17 den "Schüleraustausch USA" mit EF Education (Deutschland)

Familie
Schule
Vorbereitung
Betreuung
Ansprechpartner
Geprüfte Bewertung - Schueleraustausch.Net

Die Vorbereitungen auf mein Auslandsjahr waren zeitaufwändig, organisiert und meistens haben sie sogar Spaß gemacht. Die einzelnen Broschüren, welche einem zugesendet wurden, halfen beim packen, verstehen und der enthültigen Reise ins Auge zu blicken. Aber auch die Vorlesungen zu den Verhaltensregeln oder auch Aufklärung für besondere Fälle, von welchen man eventuell betroffen sein könnte, waren sehr hilfreich und gut durchdacht. Das Treffen von anderen Schülern, die ebenfalls in Ausland gingen, war für mich überwältigend, weil ich noch nie so viel Begeisterung und Interesse aufeinmal gesehen hatte, die wir alle zusammen teilten.

Die Betreuung selbst, von der man so viel in der Vorbereitungszeit hörte und lernte, war sehr gut. Ich hatte immer einen Ansprechpartner an den ich mich wenden konnte, falls ich Probleme hatte oder ich erhielt, wie erwartet, Anrufe bei denen jemand immer Interesse und Fürsorglichkeit für mich zeigte. Meiner Ansprechpartnerin, Melissa Gardener, hat sich zudem auch immer sehr für den Zusammenhalt der Austauschschüler in unserer Umgebung interessiert und viele Zusammentreffen wie bei einem Picknick, Horseback riding, eine Weihnachtsfeier mit wichtelgeschenken, Paraden, wandern und noch vieles mehr ermöglicht. All diese treffen haben so viel Spaß gemacht und gaben einem die Chance sich mit anderen auszutauschen und über andere Meinungen über Situationen zu lernen.
Aber auch die Betreuung bei den Wilkommenstagen in New York war gut! Bei unserer Ankunft wurden wir kreischend und aufgeregt empfangen. Ein Moment, den man niemals vergessen wird, da die Betreuer einer der ersten Menschen sind, die man am Anfang der großen Reise kennenlernt. Die Organisation der restlichen Tage war immer super und alle hatten eine Menge Spaß zusammen. Besonders in unserem "Unterricht" hatten wir viel Spaß, weil wir alle etwas teilten. Einen Staat, in dem wir ein halbes oder auch ganzes Schuljahr verbringen sollten und noch nicht allzu gute Englischkenntnisse. Auch bei unsererm Trip in die Stadt New York kam der Spaß nicht zu kurz, da unsere Betreuer da viel wert drauf legten, trotz des heißen Wetters, aber zu dessem ebenfalls Verantwortung zeigten.

Das Leben in der Schule war anfangs nicht das beste, da ich nicht aufgeklärt wurde, welche Fächer zum wählen zu Verfügung standen und ich mir nicht der Auswahl an Sportarten bewusst war. Selbst beim Selbstständigen recherchieren auf der Home page kam ich kaum weiter. Meine Gastfamilie hat mir zudem auch nicht geholfen.
Im Verlauf des Schuljahres würde dann alles aber besser. Ich liebte die Schule, meine Lehrer, den Unterricht und vor allem meine Freunde. Es würden auch aufgrund der vielen Austauschschüler ein Muli culture club gegründet, in welchem wir slle total aufgingen, da wir etwas von zu Hause teilen durften. School spirit und Veranstaltungen kamen natürlich auch nicht zu kurz, welche mein Auslandsjahr unvergesslich machen.

Zu meiner Gastfamilie kann ich sagen, dass ich 6 Gastgeschwister und zwei wunderbare Eltern hatte. Meine Schwester, die ungefähr in meinem Alter war, hasste mich leider über alles und behandelte mich auch so, sodass es für mich in der Schule schwierig war Freunde zu finden da sie mir verbat die selben Freunde zu haben wie sie. Dieser Satz war auch wahrscheinlich einer der einzigen vollen Sätze den sie zu mir sagte, neben all den bösen Blicken. Mit dem Rest der Familie kam ich hingegen super klar und hatte eine super Zeit ! Meine Gasteltern haben es möglich gemacht, viele Dinge, welche auf meiner bucket list standen, zu ermöglichen. Zudem haben sie mich auch in allen drei Sportarten immer unterstützt und motiviert. Auch in ihrem Familienleben wurde ich immer mit eingebunden, wie bei täglichen Chores oder auch beim Erzählen am Abendtisch, und war ein Teil der Familie,